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Wieder dabei: Julian Grupp soll nach überstandener Grippe das Offensivspiel des 1. CfR Pforzheim beleben.   Hennrich, PZ-Archiv
Wieder dabei: Julian Grupp soll nach überstandener Grippe das Offensivspiel des 1. CfR Pforzheim beleben. Hennrich, PZ-Archiv
22.02.2018

1. CfR Pforzheim: Neustart nach hoher Niederlage in Oberachern

Der Auftakt ins neue Fußballjahr ging für den Fußball-Oberligisten 1. CfR Pforzheim kräftig in die Hose. Nach dem bitteren 0:5 beim SV Oberachern fragen sich die Fans, ob die Mannschaft gerüstet ist für den schweren Abstiegskampf in den kommenden Wochen.

Eigentlich wäre Ursachenforschung in dieser Woche angesagt gewesen. Aber Trainer Gökhan Gökce wollte sich nicht mehr lange mit der Pleite im Südbadischen beschäftigen. „Über dieses Spiel haben wir gar nicht mehr lange geredet. Es war außergewöhnlich. Da verstehst du die Welt nicht mehr.“ Gökce meint damit vor allem die Anfangsphase der Partie. Der CfR lag nach drei Minuten 0:2 hinten und kassierte in der 8. Minute per Elfmeter das 0:3. Die Messe war gelesen, als dann auch noch Tim Schwaiger in der 43. Minute Gelb-Rot sah und für das kommende Spiel gesperrt ist.

„Solche Spiele gibt es, das ist abgehakt. Es war das erste von 17 Spielen gegen den Abstieg. Wir haben noch genügend Gelegenheit, zu punkten“, blickt Gökhan Gökce lieber nach vorne. Und da sieht er das Heimspiel gegen den SGV Freiberg vor sich. Der Aufsteiger gastiert am Samstag (15.00 Uhr) im Stadion Holzhof. Die Partie wird mit hoher Wahrscheinlichkeit stattfinden. Oberliga-Spielleiter Jose Macias vom Württembergischen Fußballverband (WFV) hat sich den teilweise gefrorenen Rasen am Donnerstag angesehen und wird den Holzhof auch am Freitagnachmittag noch einmal inspizieren. „Ich denke, der Platz wird bespielbar sein“, so Macias.

Neben dem gesperrten Schwaiger muss Gökhan Gökce weiter auf die angeschlagenen Kushtrim Lushtaku, Eldin Hadzic und Toni Suddoth verzichten. Für Schwaiger kommt Julian Grupp in die Mannschaft. Ansonsten wird sich an der Aufstellung nicht viel ändern.

Offensive Freiberger

Gefallen haben dem Trainer bisher vor allem die Auftritte von Winter-Neuzugang Kreshnik Lushtaku. Der Bruder von Kushtrim Lushtaku kann in der Offensive alle Positionen spielen. „Er erfüllt unsere Erwartungen. Er hilft uns sehr“, lobt Gökhan Gökce.

Respekt hat Gökce vor dem morgigen Gegner SGV Freiberg. Der Aufsteiger hat sich vor der Saison mit diversen Ex-Profis enorm verstärkt und wurde von Insidern sogar als Titelaspirant gehandelt. Mit 31 Punkten liegt das Team von Trainer Ramon Gehrmann derzeit auf Platz sechs der Tabelle. „Eine Mannschaft mit guten Individualisten, die Fußball spielen wollen und auch auswärts offensiv ausgerichtet sind.“