nach oben
03.12.2015

1. CfR Pforzheim: Trainer Teo Rus erhofft Ende der Torflaute

Pforzheim. Seit vier Spielen ist der 1. CfR Pforzheim in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg ohne Sieg. Augenfällig ist, dass die Mannschaft nicht schlecht spielt, jede Menge Torchancen kreiert, daraus aber viel zu wenig Kapital schlägt. Trainer Teo Rus versucht im Training, die Blockade bei Dominik Salz und Co. zu lösen. „Ich denke, es ist reine Kopfsache“, sagt der Ex-Profi, der seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen will: „Wir erspielen uns sehr viele Chancen. Wir sind sehr torgefährlich. Das ist gut so. Ich bin zufrieden. Und ich denke, dass irgendwann das Glück auch zu uns zurückkehren wird.“

Vielleicht platzt der Knoten im Angriff ja schon am Samstag an der traditionsreichen Kreuzeiche in Reutlingen (14.00 Uhr). Zum ehemaligen Zweitligisten, bei dem es auch nicht nach Wunsch läuft, fahren die Pforzheimer nicht als Favorit. Dennoch könnte die Ausgangslage den Gästen in die Karten spielen. Reutlingen, mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, kämpft derzeit gegen den Abstieg und verlor sein letztes Heimspiel gegen den FC Nöttingen mit sage und schreibe 0:5. Im letzten Spiel des Jahres kann Teo Rus personell aus dem Vollen schöpfen. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Michael Schrammel und Marc Mägerle sind alle Spieler einsatzbereit.

Nach der Partie in Reutlingen geht es in die Winterpause. „Die Spieler sind platt und haben die Pause verdient. Die Sommerpause war wegen der Aufstiegsspiele viel zu kurz“, glaubt Rus. Das Hinspiel auf dem Holzhof hat der CfR übrigens mit 4:2 gewonnen. Wenn das kein gutes Omen ist.