nach oben
Die Tage der alten Tribüne im Brötzinger Tal sind gezählt. Die Abrissgenehmigung liegt vor. Fotos: Ketterl
Die Tage der alten Tribüne im Brötzinger Tal sind gezählt. Die Abrissgenehmigung liegt vor. Fotos: Ketterl
Bilanz gezogen haben beim 1. CfR Pforzheim die Vorstandsmitglieder (von links) Torsten Heinemann, Wolfgang Fischer, Markus Geiser, Reinhardt Schopf und Marco Nabinger. Fotos: Mildenberger
Bilanz gezogen haben beim 1. CfR Pforzheim die Vorstandsmitglieder (von links) Torsten Heinemann, Wolfgang Fischer, Markus Geiser, Reinhardt Schopf und Marco Nabinger. Fotos: Mildenberger
24.11.2017

1. CfR Pforzheim: Viele Probleme – aber gute Perspektiven

Seit gut sieben Jahren gibt es den 1. CfR Pforzheim. Nach wie vor hat der Fusionsverein mit enormen Problemen zu kämpfen, wie bei der jüngsten Mitgliederversammlung deutlich wurde. Gleichwohl ist der Verein gut aufgestellt, hat eine kompetente und motivierte Führung und geht deshalb auch mit guten Perspektiven in die Zukunft. Hier ein Überblick über die wichtigsten Themen und Beschlüsse bei der Versammlung in der Holzhofgaststätte.

Sanierung Stadion Brötzinger Tal: Vorstandsvorsitzender Markus Geiser hatte eine gute Nachricht: Die Abriss-Genehmigung für die Tribüne ist da. Das heißt, dass die Sanierungs-Arbeiten im Stadion Brötzinger Tal nach vielen Verzögerungen endlich weitergehen. Zunächst muss eine Übergangslösung geschaffen werden, damit die Sportler weiter Duschen, Umkleiden und sanitäre Anlagen haben. Deshalb werden Container aufgestellt. Auch andere Ausweichmöglichkeiten sind noch in der Diskussion. Der Abriss der maroden Tribüne soll im Februar erfolgen. Danach werden an dieser Stelle das neue Funktionsgebäude und die neue Tribüne errichtet. Ende 2018 könnte alles fertig sein.

St-Maur-Eishalle: Der geplante Verkauf der St.-Maur-Eishalle erhitzt die Gemüter beim CfR ebenso wie der schleppende Fortgang der Stadion-Sanierung. Markige Worte fielen Richtung Stadt Pforzheim und Hallenbetreiber WSP. Der CfR fühlt sich im Stich gelassen, weil Ende 2018 ein Verkauf ohne Zweckbindung für den Eissport droht. „Eishockey in Pforzheim darf nicht sterben“, unterstrichen Markus Geiser und Eishockey-Abteilungsleiter Marcus Voggenreiter. Unterstützung gibt es jetzt auch vom Deutschen Eishockey-Bund und vom Sportkreis Pforzheim Enzkreis, die in Schreiben an OB Peter Boch und den Gemeinderat eindringlich für den Erhalt der Eishalle plädieren (siehe auch Extra-Kasten).

Finanzen: „Im siebten Jahr nicht verflixt, aber zäh“ nannte Finanz-Vorstand Wolfgang Fischer die finanzielle Entwicklung. Einnahmen von 595 000 Euro standen im Geschäftsjahr 2016/17 Ausgaben von 608 000 Euro gegenüber. Die Erlöse aus Werbung und Sponsoring kletterten um 40 Prozent auf 395 000 Euro. Ein dickes Lob dafür gab es an Vorstandsmitglied Torsten Heinemann, der großen Anteil daran hat. Der Schuldenstand erhöhte sich leicht um 16 000 Euro auf jetzt 403 975 Euro. „Wir stehen dennoch besser da als vor ein paar Jahren“, betonte Fischer. Die Verbindlichkeiten seien vor allem Altlasten. Die Einnahmen würden im Geschäftsjahr 2017/18 weiter deutlich steigen.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.