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05.11.2015

1. CfR Pforzheim beim SSV Ulm: Verfolgerduell ein Sechs-Punkte-Spiel

Pforzheim. Es sind Tage, die für den 1. CfR Pforzheim wichtig sein können. In jeder Hinsicht. Für die nahe sportliche Zukunft kann die Partie am Samstag beim SSV Ulm (14.30 Uhr) in der Oberliga eine Weichenstellung sein. Aber der Club denkt auch bereits an die fernere Zukunft. Deshalb hat der Verein den Vertrag mit Serach von Nordheim vorzeitig bis 2018 verlängert.

Für den Rechtsverteidiger mit dem adligen Namen schließt sich am Samstag auch ein Kreis. Er spielte in der Jugend mit Ulm in der Bundesliga, kam dann über die Stationen Winterlingen, Albstadt und Pfullendorf nach Pforzheim, wo er sich auf der rechten Seite auf Anhieb einen Stammplatz eroberte. „Er spielt stark, er passt menschlich hervorragend zu uns“, sagt der Sportliche Leiter Torsten Heinemann und berichtet von Angeboten höherklassiger Vereine für den 25-Jährigen und fügt hinzu: „Aber wir lassen niemanden an unsere Kronjuwelen.“

Das Duell zwischen Ulm und dem CfR ist ein echtes Verfolgerduell. Die Ulmer (25 Punkte) und Pforzheim bilden zusammen mit Sandhausen und dem Karlsruher SC (alle 26) ein Quartett, das versucht, dem Spitzenduo Nöttingen (35) und Hollenbach (32) auf den Fersen zu bleiben. „Für mich ist das ein Sechs-Punkte-Spiel“, redet Teo Rus gar nicht lange um den heißen Brei herum. „Sehr, sehr wichtig“ und „richtungsweisend“ nennt der CfR-Trainer die Partie. Vor dem Gang ins Ulmer Donaustadion ist ihm nicht bange. „Die werden mitspielen, das kommt uns entgegen“, sagt Rus, nachdem sich sein Team zuletzt gegen ein defensives Schlusslicht aus Friedrichstal daheim trotz eines letztlich deutlichen 3:0 schwer tat. Nur Dragan Paljic (Zehenverletzung aus dem Training) ist noch fraglich.

Gut möglich, dass der CfR-Coach auf die gleiche Startelf baut. Dann hätte er – wie gegen Friedrichstal – starke Alternativen wie Salvatore Tommasi, Tim Schwaiger und Dirk Prediger auf der Bank. Dass Spieler wie Prediger in die Startelf drängen, weiß Rus auch. „Er wird auch irgendwann wieder von Beginn an spielen“, sagt er. Nur wann das sein wird, lässt er offen.