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Offensiv im Spiel, defensiv bei der Formulierung von Saisonzielen: Dirk Prediger (links), hier gegen Oberacherns Domagoj Petric. Foto: Gössele
Offensiv im Spiel, defensiv bei der Formulierung von Saisonzielen: Dirk Prediger (links), hier gegen Oberacherns Domagoj Petric. Foto: Gössele
16.11.2015

1. CfR Pforzheim erleidet Rückschlag im Kampf um Spitzenplatz

Eine Klasse Aktion! So die einhellige Meinung in den sozialen Medien zum Auftritt des 1. CfR Pforzheim gegen den SV Oberachern. Der Fußball-Oberligist trat am Samstag auf dem heimischen Holzhof mit Trauerflor und in den Farben der Équipe Tricolore (Blau-Weiß-Rot) auf und drückte damit seine Verbundenheit und sein Mitgefühl mit den Opfern des schrecklichen Terror-Angriffs in Paris aus. Außerdem gab es eine Schweigeminute vor dem Spiel.Aufgrund seiner Nähe zur französischen Grenze hat der Mitaufsteiger aus Südbaden einige Spieler aus dem Nachbarland im Kader. So auch die Brüder Cedric und Mathieu Krebs, die beide spielten.

Mathieu bedankte sich via Facebook beim CfR: „Nur ein Wort: Klasse von diesem Verein.“ Sportlich war der Nachmittag aber wenig erfreulich für den CfR. Mit dem 0:0 verlor das Team von Trainer Teo Rus weiter an Boden auf die Spitze. Das ist enttäuschend, weil sich der Verein aufgrund der jüngsten Erfolge Hoffnungen auf einen Spitzenplatz in der Oberliga Baden-Württemberg machte.

„Die Mannschaft hat auch die Qualität dazu“, sagt Sportvorstand Torsten Heinemann. „Wir wollen auf jeden Fall unter die ersten Drei“, meinte Verteidiger Serach von Nordheim noch nach dem 3:0-Heimsieg gegen den FC Friedrichstal. Etwas zurückhaltender äußert sich Dirk Prediger. Der Flügelflitzer meinte am Samstag: „Der Aufstieg ist kein Thema. Wir denken von Spiel zu Spiel. Nach dem 0:0 gegen Oberachern müssen wir jetzt erst mal die beiden Heimspiele gegen den Karlsruher SC II und den FSV Bissingen gewinnen.“ Gegen den KSC am kommenden Samstag wird auch Dominik Salz wieder dabei sein. Der gefährliche Torjäger wurde schmerzlich vermisst. Wegen einer Beckenprellung, die er sich unter der Woche im Training zugezogen hatte, fehlte er gegen Oberachern.

Thomas Leberer, der Trainer des SV Oberachern, bescheinigt dem CfR ebenso wie dem FC Nöttingen schon jetzt die Regionalliga-Reife. „Am Ende werden Nöttingen und der CfR oben stehen. Nöttingen sehe ich derzeit einen Tick stärker“, so Leberer.