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CfR Pforzheim

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten: Der CfR vermied in Kirrlach gerade noch so eine Pokalpleite. Foto: Ripberger/PZ-Archiv
Wer zuletzt lacht, lacht am Besten: Der CfR vermied in Kirrlach gerade noch so eine Pokalpleite. Foto: Ripberger/PZ-Archiv
14.08.2018

1. CfR Pforzheim erst nach Elfmeter-Krimi im BFV-Pokal weiter

Waghäusel/Pforzheim. Eine halbe Nachtschicht war nötig, um ins Viertelfinale des BFV-Pokals einzuziehen: Der Fußball-Oberligist 1. CfR Pforzheim hat sich am Dienstag bei Verbandsligist FC Olympia Kirrlach erst nach 22 Uhr durchgesetzt. Nachdem es selbst nach 120 Minuten torlos stand, entschied der Favorit das Elfmeterschießen mit 3:2 für sich.

Johnathan Zinram, Joao Tardelli und der eingewechselte Kushtrim Lushtaku trafen beim CfR. Nachdem Denis Gudzevic das Nervenspiel mit einem Fehlschuss eröffnet hatte, scheiterte zwischendurch Tim Oman an der Latte. Entscheidend war schließlich jedoch, dass ein dritter Spieler von Außenseiter Kirrlach kein Tor erzielte.

Vier Tage vor dem DFB-Pokal-Knüller gegen Bundesligist Bayer Leverkusen am Pforzheimer Holzhof (15.30 Uhr/Sky) erlebte der CfR, wie schwer sich ein Favorit tun kann: Schon nach 45 Minuten hätten die Zeichen auf Sieg stehen können, doch weder Dominik Salz (2. Minute), noch Kreshnik Lushtaku (17.) hatten das überlegene Team in Führung gebracht.

Im Lauf der zweiten Hälfte wurde es für Pforzheim noch schwieriger. Kirrlachs erste Chance vereitelte Manuel Salz im CfR-Tor, obwohl Andre Fillinger nach einem Freistoß aus kurzer Distanz schießen konnte. Kurz darauf war Salz da, als Ayhan Akdemir entwischt war. Auf der Gegenseite fand Kreshnik Lushtaku nochmal in Mario Miltner seinen Meister (60.).

In der Nachspielzeit zielte Oman knapp daneben, in die Verlängerung wurde ein Freistoß von Kushtrim Lushtaku nicht mit einem Tor belohnt (106.), ehe es Deniz Gudzevic im letzten Moment und sogar in Überzahl verpasste, einen Elfer-Krimi abzuwenden. „Richtig zäh“, sagte CfR-Vorstandsmitglied Marco Nabinger frühzeitig über das Spiel.