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Stolz präsentieren der CfR-Vorstandsvorsitzende Markus Geiser (links) und Zimmermann Hanspeter Ulmer beim Richtfest das neue CfR-Clubheim.  Gredel
Stolz präsentieren der CfR-Vorstandsvorsitzende Markus Geiser (links) und Zimmermann Hanspeter Ulmer beim Richtfest das neue CfR-Clubheim. Gredel
06.08.2015

1. CfR Pforzheim feiert Richtfest des neuen Clubhauses

Der 1. CfR Pforzheim feierte das Richtfest für sein neues Clubhaus. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres vorgesehen, die Kosten liegen bei rund 800.000 Euro.

„Heute ist der Tag der Freude! Nach harter Arbeit Müh‘ und Plag‘, gilt es zu weihen das Gebäude. In diesem Segen schließ‘ ich ein den Verein in sein neues Heim.“ Mit diesen Worten, die Teil des traditionellen Richtspruches waren, weihten Donnerstag die ausführenden Zimmermänner das neue Clubhaus des 1. CFR Pforzheims ein, das anstelle des alten und maroden Vereinshauses errichtet wurde. Das „stattliche Vereinsheim im Stil der Zeit“, wie es von den Handwerkern der Firma Hauff&Hauff feierlich bezeichnet wurde, soll mit seiner Fläche von circa 640 Quadratmetern zukünftig Platz für Bewirtung, Veranstaltungsräume und Club- und Pressebereiche bieten – und voraussichtlich gegen Ende des Jahres fertiggestellt werden.

Vor Ort waren neben Vereinsmitgliedern auch der Verwaltungsrat und die Gemeinderäte, Vertreter des Sportkreises sowie die ausführenden Handwerker, um mit Getränken und Leckereien die Fertigstellung des Holzrohbaus zu feiern. „Das neue Clubhaus ist eine steingewordene Fusion, ein neues Heim und ein wichtiges Symbol der Zusammenführung der Vereine“, sagte Markus Geiser, Vorstandsvorsitzender und planender Architekt des Gebäudes in Anspielung auf die Fusion von 1. FC Pforzheim und VfR Pforzheim, aus denen der CfR entstanden war. „Unser Dank gilt den zuständigen Ämtern, dem bauleitenden Architekten Franz Carlo Lehmann und den Handwerkern“, so Geiser weiter.

Verbindung zur neuen Tribüne

An dem 30 mal 15 Meter langen, und sieben Meter hohen Vereinsheim, dessen Kosten sich nach Aussagen des Finanzvorstandes Wolfgang Fischer auf rund 800.000 Euro belaufen, wurde zudem Platz für eine großzügige Terrasse und einen Balkon eingeplant. „Die Bauarbeiten laufen gut“, berichtete Marco Nabinger, Vorstand der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. „Es soll dann auch eine Verbindung zu der neuen Tribüne geben.“ Diese solle zu Beginn des kommenden Jahres zur Erneuerung in Angriff genommen werden und mehr Platz für Funktionsräume bieten. „Gespielt kann hier erst werden, wenn diese fertig ist“, erklärte Nabinger.

Mit dem geschmückten Baum auf dem Dach, einem Glas Wein und Scherben soll der Holzrohbau laut Zimmermanns-Segen nun „auf ewig ein Ort der Freude“ sein.