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Am Boden hatte der CfR in einem der vergangenen Heimspiele den Karlsruher SC II. Auf ein ähnliches Abschneiden hofft man am Dienstagabend auf dem Holzhof gegen den SGV Freiberg. Foto: Becker, PZ-Archiv
Am Boden hatte der CfR in einem der vergangenen Heimspiele den Karlsruher SC II. Auf ein ähnliches Abschneiden hofft man am Dienstagabend auf dem Holzhof gegen den SGV Freiberg. Foto: Becker, PZ-Archiv
16.04.2018

1. CfR Pforzheim hofft im Spiel gegen Freiberg auf Heimvorteil

Pforzheim. Dass der 1. CfR Pforzheim am Ende dieser Saison absteigen könnte, glaubt ernsthaft wohl niemand. Die Wahrscheinlichkeit ist auch eher gering für den aktuellen Tabellen-13. Ein paar Punkte sollte die Mannschaft aber schon noch sammeln, um endgültig auf der sicheren Seite zu stehen.

Schaut man sich allerdings die nächsten vier Gegner des CfR an, fällt es schwer, an nennenswerten Zuwachs an Zählern zu glauben. SGV Freiberg, FV Ravensburg, FC Villingen und FSV Bissingen heißen die kommenden Kontrahenten: Platz zwei bis fünf in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg. Drei dieser vier Begegnungen finden auf dem heimischen Holzhof statt – sicher ein Vorteil für die auswärts nicht besonders erfolgreichen Fußballer aus der Goldstadt, die 2018 auf fremden Plätzen noch ohne Sieg sind. Die letzte drei Heimspiel indessen (inclusive Pokal-Halbfinale gegen Espanol Karlsruhe) wurden alle gewonnen.

Bereits am Dienstag, 18.15 Uhr, kreuzt der SGV Freiberg zum Auftakt von vier Englischen Wochen in Folge zu einem Nachholspiel in Pforzheim auf. Freiberg ist neben dem FSV Bissingen die Mannschaft der Stunde in der Oberliga. Das Team von Trainer Ramon Gehrmann, der seinen Vertrag beim ambitionierten Aufsteiger gerade verlängert hat, liegt in der Rückrundentabelle auf Platz zwei hinter Bissingen. Seit sechs Spielen sind die Schwaben ohne Niederlage. Ohnehin gab es 2018 nur eine Niederlage: 0:1 beim Spitzenreiter TSG Balingen.

CfR-Trainer Gökhan Gökce weiß, was die Stunde geschlagen hat. „Freiberg ist Favorit in dieser Partie. Aber wir werden alles in die Waagschale werfen. Wir müssen ein Lebenszeichen von uns geben. Wir müssen unser Bestes geben“, fordert der junge CfR-Trainer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Alle Spieler, die am vergangenen Samstag beim 1:3 beim Bahlinger SC im Kader standen, stehen zur Verfügung. Hinzu kommt voraussichtlich Benjamin Sturm, der am vergangenen Wochenende erkrankt war.

Ein Sieg wäre nicht nur wegen der Tabellensituation wichtig für den CfR. Auch die Stimmung bei den Fans ist angesichts der dürftigen Vorstellungen in den vergangenen Wochen nicht gut – zumindest die kritischen Kommentare auf der Facebook-Seite des CfR lassen diesen Schluss zu.