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Zeigt an, wo seine Stärken liegen: Dominik Salz brachte den 1. CfR Pforzheim beim SV Oberachern schon in der 4. Minute mit einem Kopfball zum 1:0 in Führung.
Zeigt an, wo seine Stärken liegen: Dominik Salz brachte den 1. CfR Pforzheim beim SV Oberachern schon in der 4. Minute mit einem Kopfball zum 1:0 in Führung. © PZ-Archivbild
25.02.2017

1. CfR Pforzheim spielt gut, holt beim SV Oberachern aber nur ein Remis

Pforzheim. Manchmal ist es leichter, gegen höherklassige Teams zu glänzen als im Alltagsgeschäft der eigenen Liga zu bestehen. So war der 1. CfR Pforzheim nach dem souveränen Auftritt im Testspiel gegen den Zweitligisten Karlsruher SC am Samstagnachmittag mit breiter Brust zum SV Oberachern gefahren, um die volle Punkte-Ernte in der Oberliga einzufahren. Am Ende gab es nach einem guten, weitgehend dominanten Pforzheimer Spiel doch nur den minimalen Punkteerfolg, den ein 2:2 eben ermöglicht.

Der SV Oberachern, der eine passable Vorrunde hinlegte, aber alle vier Rückrundenspiele verloren hatte, schien eigentlich der richtige Gegner zu sein, um einen Dreier zu landen und noch einmal oben an der Tabellenspitze anzugreifen. Personell konnte CfR-Trainer Teo Rus nach einer offenbar sehr guten Vorbereitung aus dem Vollen schöpfen kann. Das Hinspiel im Stadion Holzhof gewann der CfR damals mit 4:2. Und es sah zunächst alles so aus, als würde die Rechnung aufgehen.

Strafraumriese Dominik Salz konnte bereits in der 4. Minute zum 1:0 für die Pforzheimer einköpfen. Mit dem Vorsprung im Rücken erarbeitete sich der CfR Spielvorteile. Das 2:0 lag in der Luft, als der SV ebenfalls mit einem Kopfballtor in der 34. Minute zum 1:1 ausgleichen konnte. Für eine etwas entspanntere Stimmung beim Pausentee sorgte dann in der 45. Minute ein Oberacherner Eigentor. Das 2:1 so kurz vor dem Halbzeitpfiff ließ wieder neue Hoffnung keimen.

In der zweiten Spielhälfte gelang es wieder dem CfR, sich mehr Spielanteile zu sichern, doch die ganz große Überlegenheit wollte sich nicht einstellen. Trotzdem lag eine 3:1-Führung für die Pforzheimer näher als der Ausgleich. Doch Dominanz und Torchancen sind das eine, zählbare Treffer das andere. Letzteres gelang dem SV in der 72. Minute. Gabriel Galles markierte das 2:2 für Oberachern.

Der CfR versuchte weiterhin, Druck aufzubauen, Chancen herauszuspielen und hätte in der 84. Minute fast das 3:2 gemacht. Doch letztlich muss man sich beim CfR mit dem Remis zufriedengeben, denn in der 85. Minute hätte es im Pforzheimer Kasten scheppern können, wenn nicht Torwart Xaver Pendinger scheinbar Unhaltbares gerade noch entschärft hätte.

Gut gespielt, aber ein Tor zu wenig gemacht – das 2:2 ist noch lange kein Grund zur Trauer. Mal sehen, was am kommenden Samstag geht, wenn Oberliga-Tabellenführer FSV 08 Bissingen im Holzhof erwartet wird. Aber gegen starke Teams – siehe KSC - konnte der CfR ja zuletzt überzeugen.