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Peter Trautz ergriff auch das Wort, wenn es in Versammlungen beim 1. FC Pforzheim etwas zu sagen gab.  Foto: PZ-Archiv/Schmid 

1. CfR Pforzheim trauert um Peter Trautz

Pforzheim/Kelter. Peter Trautz, ehemaliges Mitglied des FCP-Präsidiums und Förderer der Fusion von 1. FC Pforzheim und VfR Pforzheim, ist im Alter von 63 Jahren überraschend gestorben. Er engagierte sich beim FCP als die mageren Jahre im Brötzinger Tal anbrachen, nach den Turbulenzen in der Vereinsführung, die in die Insolvenz im Jahr 2004 mündeten.

Peter Trautz war 2002 Mitglied beim FCP geworden. Er gründete 2003 einen Business-Club für Sponsoren, um den finanziell notleidenden Verein zu unterstützen. 2005 wurde er Mitglied im FCP-Notvorstand, war bis 2008 Sprecher des Präsidiums. In dieser schwierigen Zeit trug er maßgeblich zur Rettung des Vereins bei.

Auch nachdem er aus beruflichen Gründen aus dem Präsidium ausgeschieden war, unterstützte er die Vereinsführung, half mit, die Fusion mit dem VfR Pforzheim zum 1. CfR Pforzheim voranzutreiben. Bis zuletzt war er regelmäßig Gast beim Fusionsverein, von dem er 2016 mit der Verdienstnadel in Gold ausgezeichnet worden war.

Wie der CfR auf seiner Homepage mitteilte, ist der in Dietlingen lebende Peter Trautz jetzt im Alter von 63 Jahren überraschend verstorben. „Er war dabei, in der schwierigsten Phase in der Geschichte des FCP. Und er hat es immer wieder geschafft, andere zu motivieren und aufzumuntern“, sagt Marco Nabinger, der heute beim CfR für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Wie Trautz war Nabinger schon vor 15 Jahren in turbulenten Zeiten im Brötzinger Tal engagiert.