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Das Kapiel CfR ist für Eberhard Carl erst einmal erledigt.  Foto: PZ-Archiv, Hennrich 

1. CfR Pforzheim und Eberhard Carl beenden Zusammenarbeit

Schluss, Aus, vorbei – der 1. CfR Pforzheim und Eberhard Carl gehen ab sofort getrennte Wege. Zuletzt war – nach der Entscheidung, dass Carl nicht mehr mit Teo Rus das Trainerduo beim Oberliga-Aufsteiger bilden werde – noch offen, ob Carl weiterhin dem Verein als Sportdirektor oder in einer anderen Funktion erhalten bleibe. In einem konstruktiven Gespräch mit dem CfR-Vorstandsvorsitzenden Markus Geiser am Donnerstag, entschied man sich nun, die Zusammenarbeit zu beenden.

„Wir sind im Guten auseinandergegangen“, sagt Geiser. Die Tür für Carl sei aber nicht zu. „Vielleicht kommen wir mal wieder zusammen“, so der CfR-Boss.Carl sprach ebenfalls von einem „tollen Gespräch“, bedauert aber, dass im Vorfeld bezüglich seiner Zukunft beim CfR zu wenig kommuniziert wurde. „Ich hätte natürlich gerne weitergemacht, aber leider waren manche Dinge nicht ganz in Ordnung“, so Carl, der 2013 Sportdirektor beim Fusionsverein wurde und in der Saison 2014/15 mit Teo Rus das Trainerduo bildete.

„Die Kosten eines Trainerduos sind hoch und sie waren nicht mit unserer Etatplanung vereinbar. Deshalb haben wir beschlossen, nur mit einem Trainer weiterzumachen und das ist Teo Rus“, hatte Geiser nach dem Oberliga-Aufstieg über die Relegation die Sprengung des Trainergespanns erklärt. Eberhard Carl bedauert dies natürlich, zumal er keinen Grund sehe, die erfolgreiche Zusammenarbeit nun zu beenden. Außerdem betont er, dass er keine finanziellen Forderungen gestellt habe. Dass es nun so gekommen sei, damit müsste er leben.

Dem CfR wünscht er trotzdem für die Zukunft alles Gute. „Ich war gerne hier und immer mit dem Herzen dabei. Ich denke, wir haben viel bewegt, der Verein hat ein gutes Image und ich wünsche ihm viel Erfolg in der Oberliga“, so Carl, der von 1988 bis 1989 und 2000 bis 2001 das Trikot des 1. FC Pforzheim trug.Über seine sportliche Zukunft konnte der Ex-Profi noch nichts sagen. „Ich muss jetzt erst einmal alles sacken lassen. Und dann werden wir schauen, wie es weitergeht“, so der 50-Jährige.