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Beim Heimspiel gegen Bahlingen wurde Alan Delic (links) für Kusthrim Lushtaku (2. von rechts) eingewechselt. Jetzt muss CfR-Trainer Adis Herceg (rechts) auf beide wegen Verletzungen verzichten. Hennrich, PZ-Archiv
Beim Heimspiel gegen Bahlingen wurde Alan Delic (links) für Kusthrim Lushtaku (2. von rechts) eingewechselt. Jetzt muss CfR-Trainer Adis Herceg (rechts) auf beide wegen Verletzungen verzichten. Hennrich, PZ-Archiv
12.10.2017

1. CfR Pforzheim weiter im Pech: Neuzugang Lushtaku verletzt

Pforzheim. Gute Nachrichten aus dem Lager des Fußball-Oberligisten 1. CfR Pforzheim sind derzeit eher selten. Nach zehn Spieltagen steht die Mannschaft mit nur acht Punkten auf einem Abstiegsplatz. Das hatte man sich auf dem Holzhof ganz anders vorgestellt. Auch die Konkurrenz hatte die Pforzheimer auf dem Zettel, als es um die Meistertipps für die neue Saison ging: Sieben von den 18 Oberligisten trauten dem CfR noch vor dem ersten Spieltag sogar die Meisterschaft zu.

Für die Mannschaft von Trainer Adis Herceg geht es jetzt erst mal darum, sich aus dem Tabellenkeller zu entfernen. Dazu wäre ein Sieg am Samstag (15.30 Uhr) beim FV Ravensburg sehr hilfreich. Doch die personelle Ausgangslage ist alles andere als Mut machend. Die Verletztenliste wird immer länger. In dieser Woche hat sich jetzt auch noch Neuerwerbung Kusthrim Lushtaku im Training eine Muskelverletzung am Oberschenkel zugezogen. Drei bis vier Wochen wird der 28-jährige Kosovare, der das Spiel des CfR künftig lenken soll, wohl ausfallen.

Ebenfalls in dieser Woche hat sich Alan Delic im Training einen Bänderriss zugezogen. Ferner fallen Tim Schwaiger, Eldin Hadzic, Nico Charrier, Serach von Nordheim und Raphael App verletzt aus. Vor allem in der Offensive gehen Herceg so langsam die Spieler und Alternativen aus. „Dazu kommt, dass wir in den vergangenen Spielen auch jede Menge Pech hatten“, ärgert sich Herceg, der Verständnis für die Unmutsäußerungen der CfR-Fans hat. „Die Leute machen sich Sorgen um den Verein, deshalb dürfen sie auch ‚Trainer raus‘ rufen. Das ist normal. Aber die Leute brauchen sich keine Sorgen zu machen“, glaubt Herceg ganz fest an eine baldige Wende. Ganz besonders freut sich der Trainer natürlich auf das öffentlich bekundete Vertrauen für die Sportliche Leitung durch die CfR-Vereinsführung. „Das war mir aber klar, denn wir arbeiten ja sehr eng zusammen“, so Herceg.

Trotz aller personellen Probleme will der CfR in Ravensburg punkten. „Wir wollen dort etwas holen. Das ist keine Kaffeefahrt“, sagt Herceg. Die Platzherren sind auch geschwächt durch die Platzverweise für Philipp Altmann und Daniel Hörtkorn beim jüngsten 1:4 bei der Neckarsulmer SU.