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Tore bejubelten die Spieler des CfR meist auswärts: Hier freuen sich Salz, Prediger und Ceylan (von links) über Predigers 1:0 in Reutlingen.   Eibner
Tore bejubelten die Spieler des CfR meist auswärts: Hier freuen sich Salz, Prediger und Ceylan (von links) über Predigers 1:0 in Reutlingen. Eibner
07.12.2015

1. CfR Pforzheim will Heimbilanz aufpolieren

„Wir sind absolut in der Oberliga Baden-Württemberg angekommen. Unsere Auswärtsbilanz ist toll, nur zu Hause möchte ich in der Rückrunde etwas mehr Punkte sehen.“ Die Bilanz von Torsten Heinemann fällt positiv aus. Der Sportvorstand des 1. CfR Pforzheim blickt auf ein aufregendes Halbjahr zurück, in dem der Aufsteiger aus der Goldstadt für so manches Highlight gesorgt hat.

Die spektakulären Auftritte gab es meist in der Fremde, man denke nur an das aufregende 4:4 im Fußball-Derby beim FC Nöttingen. Auch der Abschluss des Jahres kann sich sehen lassen. Beim 3:1-Sieg beim SSV Reutlingen zeigte die Mannschaft von Trainer Teo Rus am vergangenen Samstag noch einmal, welche Qualität in ihr steckt. „Die Jungs haben noch einmal alles mobilisiert. Jetzt haben sie die Pause verdient“, so Rus. Trainingsauftakt im neuen Jahr ist am 14. Januar.

Dann könnte der CfR-Kader ein leicht verändertes Gesicht haben. Samet Dogdu und Pascal Legner wollen den CfR verlassen. Rein sportliche Gründe sind dafür ausschlaggebend, versichert Torsten Heinemann. Beide Spieler erhoffen sich bei einem neuen Verein mehr Einsatzzeiten. Auf der anderen Seite hält der Verein die Augen offen. „Es gibt Pläne, den Kader in der Winterpause aufzufrischen. Namen kann ich aber noch keine nennen“, so Heinemann.

An einen Platz ganz weit vorne in der Tabelle verschwendet man zumindest offiziell keine Gedanken mehr beim CfR. „Der Abstand nach oben ist einfach zu groß. Es wäre unrealistisch, solche Ziele auszugeben“, sagt der Sportchef des CfR.

Trainer Teo Rus geht davon aus, dass die Mannschaft nach der Winterpause besser vorbereitet sein wird als im Sommer. „Die Pause im Sommer war wegen der Aufstiegsspiele viel zu kurz. Das hat man gemerkt. Die Spieler waren zuletzt einfach platt.“