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CfR-Trainer Adis Herceg setzt wieder auf Toni Suddoth (links). Foto: Becker
CfR-Trainer Adis Herceg setzt wieder auf Toni Suddoth (links). Foto: Becker
28.09.2017

1. CfR Pforzheim will gegen TSG Weinheim den Aufsteiger-Fluch beenden

Pforzheim. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn dem 1. CfR Pforzheim am Samstag (15 Uhr) beim Aufsteiger und Tabellenvorletzten TSG Weinheim nicht der Befreiungsschlag gelingt, wann dann?

Weinheim watschelt bisher wie eine bedröppelte Ente durch die Oberliga. Vier Punkte in acht Spielen. Gegen Sandhausen II ein 2:0-Sieg, gegen Walddorf II ein 0:0, ansonsten setzte es für die Mannschaft von Trainer Christian Schmitt nur Niederlagen. Mit 21 Gegentoren ist die TSG zudem – gemeinsam mit Sandhausen II – die Schießbude der Liga.

Der CfR als Tabellen-14. hat zwar kaum weniger Gegentore (18) bekommen, doch die letzten beiden Auftritte machen Mut, dass es endlich für die Pforzheimer aufwärts geht. Zweimal spielten die Jungs von Adis Herceg zu null: 1:0 gegen den KSC II und 0:0 gegen Reutlingen. „Hinten stehen wir jetzt stabiler, dafür müssen wir vorne noch etwas gefährlicher werden“, fordert der CfR-Coach.

Ärgerlich, dass ausgerechnet jetzt Topstürmer Dominik Salz nicht fit ist. Die Hüftbeuger machen ihm zu schaffen. Gegen Reutlingen musste er passen. Hinter seinem Einsatz morgen in Weinheim steht ein großes Fragezeichen. „Es ist ein bisschen besser geworden, wir müssen abwarten“, meinte Herceg gestern.

Definitiv ausfallen – und zwar vermutlich bis zur Winterpause – wird Tim Schwaiger. Der Mittelfeldspieler zog sich am Dienstag mit der letzten Aktion im Training einen Muskelbündelriss zu. Pausiren wird auch Angreifer Nico Charrier aufgrund seines Fersensporns.

Obwohl die CfR-Defensive gegen Reutlingen gut stand, will Herceg den wiedergenesenen Toni Suddoth hinten rechts in der Viererkette bringen. Eldin Hadzic rutscht somit aus der Startelf. Sollte Dominik Salz ausfallen, wird Sven Bode wieder stürmen.

„Die Weinheimer sind nicht so schlecht, wie sie dastehen“, weiß Adis Herceg, der einen Gegner mit gefährlichen Standards erwartet. Von seinen Jungs erwartet er eine erneut starke Defensiv-Leistung. Mit den einstudierten Laufwegen soll dagegen in der Offensive die Post abgehen.

Noch etwas: gegen Aufsteiger sah der CfR in dieser Runde nicht gut aus. Gegen Villingen verlor man 1:3, gegen Freiberg 1:2. Diesen kleinen Aufsteiger-Fluch wollen Joao Tardelli und Co. am morgigen Samstag beenden.