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22.10.2009

1. FC Pforzheim straft Kritiker lügen

PFORZHEIM. Totgesagte leben länger: Nach einer eher mäßigen Vorbereitung waren die Verbandsliga-Fußballer des 1. FC Pforzheim vor der aktuellen Saison von vielen Experten müde belächelt und als Abstiegskandidat gehandelt worden.

Eine peinliche 1:2-Testspielniederlage gegen den Kreisligisten VfR Pforzheim und das 0:4-Debakel in der dritten Runde des badischen Pokalwettbewerbs bei Landesliga-Aufsteiger FC Fatihspor Pforzheim schienen die Einschätzungen der FCP-Kritiker zu bestätigen.

Doch es ist ganz anders gekommen: Zur Schießbude wurde der FCP bislang keineswegs. Inzwischen hat der „Club“ neun Partien in der Verbandsliga absolviert und bereits sechs Mal gewonnen. Mit 20 Punkten rangiert die Mannschaft von Trainer Rudi Herzog auf dem zweiten Tabellenplatz – zwei Zähler hinter der Spielvereinigung Neckarelz, dem absoluten Titelfavoriten. Fünf Siege in Serie, darunter vier knappe 1:0-Erfolge, haben die Stimmen vieler FCP-Kritiker verstummen lassen.
Dennoch sieht Herzog weiter Verbesserungsbedarf. „Im Moment sind wir noch keine Spitzenmannschaft, weil wir dafür einfach noch zu unkonstant spielen“, so der FCP-Coach. „Aber wir haben das Potenzial, uns zu einer Spitzenmannschaft weiter zu entwickeln.“