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Den Kürzeren gezogen hat Alexander Flock gegen den starken Reutlinger Michael Berrer. Foto: PZ-Archiv/Becker
Den Kürzeren gezogen hat Alexander Flock gegen den starken Reutlinger Michael Berrer. Foto: PZ-Archiv/Becker
04.08.2017

2. Tennisliga: TC Wolfsberg Pforzheim verliert Verfolgerduell gegen Reutlingen

Pforzheim. Der Aufwärtstrend beim TC Wolfsberg Pforzheim ist gestoppt. Im Verfolgerduell der 2. Liga zog das Team aus dem Pforzheimer Norden auf heimischer Anlage mit 3:6 gegen den Tabellenzweiten TV Reutlingen den Kürzeren. Dabei stand schon der Sieger schon nach den Einzeln (1:5) fest.

„Reutlingen hat unfassbar gut aufgestellt. Wenn man sieht, dass ein Michael Berrer bei denen nur auf Position vier spielt, dann weiß man, dass das eine richtig gute Mannschaft ist“, zog Thomas Hell Bilanz. Der Sportliche Leiter der Wolfsberger trauerte deshalb den Punkten gar nicht mehr lange nach. Zumal kurzfristig Denis Gremelmeyr ausgefallen war. Der TCW-Crack hatte sich am vergangenen Wochenende einen Nerv im Nacken eingeklemmt und vom Arzt nach einer Spritze den Rat bekommen, das Tennisspielen vorerst noch zu lassen.

Weil auch kein Ausländer zur Verfügung stand, mussten die Pforzheimer improvisieren. Andre Wiesler wurde kurzfristig reaktiviert, Luis Erlenbusch feierte sein Debüt in der zweiten Liga. Dass Wiesler zwar noch das Können, nicht aber mehr die Fitness früherer Tage besitzt, wurde beim 6:3, 0:6, 2:10 deutlich. Einen Satz lang brachte er seinen Gegner Lorenzo Sonego zur Verzweiflung, dann schien es, als habe bei Wiesler jemand den Stöpsel gezogen.

Stark, und doch besiegt

Einen starken Auftritt zeigte der unverhofft zur Wolfsberger Nummer eins aufgerückte Marco Lenz gegen den Italiener Alessandro Giannessi (Nummer 88 der Weltrangliste), auch wenn er beim 3:6 und 4:6 leer ausging. Alexander Flock musste gegen Berrer, die einstige Nummer 42 der Weltrangliste, glatt in zwei Sätzen die Segel streichen musste. Pascal Meis schaffte es gegen den Franzosen Jonathan Eysseric immerhin in den Match-Tiebreak, stand aber am Ende auch mit leeren Händen da.

So blieb es im Einzel einmal mehr Holger Fischer vorbehalten, ein Pünktchen zu ergattern. Im Doppel legten Wiesler/Flock sowie Lenz/Rameez Junaid nach und gestalteten das Resultat freundlicher.