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Die Fans des Karlsruher SC können derzeit sehr zufrieden sein.  Foto: Ripberger 

3. Fußball-Liga: Wer hat die fettesten Trümpfe im Aufstiegskampf?

Die 3. Fußball-Liga biegt auf die Ziellinie ein und fünf Mannschaften befinden sich in einem spannenden Aufstiegskampf. Jedes Team hat dabei ganz eigene Trümpfe in der Hinterhand. In direkten Duellen steht außerdem ein brisanter Showdown an.

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3. Liga: 5 Teams und ihre Aufstiegs-Trümpfe

Ab dem 33. Spieltag lohnt es sich bis zum Schluss einen intensiven Blick auf die 3. Liga zu werfen. Jede Woche stehen sich dann zwei Klubs aus der Spitzengruppe gegenüber. Wer keine zittrigen Knie im Aufstiegsrennen bekommt, für den sind die direkten Duelle mit Sicherheit kein Nachteil (Alle Wetten zur 3. Liga). Der Wettanbieter bwin hat dazu eine Infografik erstellt.

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Das KSC-Plus: Defensiven gewinnen Meisterschaften

Die derzeit formstärkste Elf kommt aus Karlsruhe. Im Gegensatz zum Führungsduo punktet der KSC vor allem mit einer bärenstarken Defensive. Die wenigsten Gegentore und die meisten Zu-Null-Spiele lassen in diesem Bereich wenig Zweifel zu.

Für die entscheidenden Tore an vorderster Front ist das Sturmduo Fabian Schleusener (15 Tore) und Routinier Anton Fink (7 Tore) zuständig. Schleusener sorgte zudem mit sechs seiner Treffer für den entscheidenden Punch. Eine weitere Zahl zu den Badenern gefällig? Seit 19 Spielen ist das Team ohne Niederlage. Eindeutige Aufstiegszeichen!

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Zahlt sich die Erfahrung beim SV Wehen-Wiesbaden aus?

Einen Punkt hinter dem Karlsruher SC steht der SV Wehen-Wiesbaden in Lauerstellung. Mit Paderborn teilen sich die Hessen die beste Offensive (62 Tore). Mitverantwortlich ist dafür natürlich der Topscorer der 3. Liga, Manuel Schäffler (19 Tore, 7 Vorlagen). Neben dem Goalgetter spielt aber wohl auch die große Erfahrung eine Rolle. 2310 Einsätze in der 3. Liga bringt der Kader auf die Strecke. Mehr hat keine Mannschaft.

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SC Paderborn hat sich nach fünf sieglosen Spielen gefangen

Schon nach der Hinrunde thronten der SC Paderborn und der 1. FC Magdeburg punktgleich an der Spitze der Liga. Viele Fans glaubten an einen lockeren Durchmarsch in der 2. Saisonhälfte. Den wird es nicht geben. Beide erlaubten sich den einen oder anderen Ausrutscher. Die Ostwestfalen konnten sich nach fünf Spielen ohne Sieg jedoch wieder fangen. Der FCM fand nach drei Partien ohne dreifachen Punktgewinn wieder in die Spur. Dennoch befinden sich der Relegationsplatz und der vierte Platz schon in Reichweite. Was Paderborn mit Sicherheit auf dem direkten Weg zurück in die 2. Bundesliga helfen würde, sind Führungen. In 20 Spielen lag die Mannschaft von Steffen Baumgart vorn, 18 Mal gab es im Anschluss 3 Punkte.

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Fans des FC Magdeburg sind eindeutig aufstiegsreif

Die Magdeburger können vor allem auf die Unterstützung ihrer enthusiastischen Fans zurückgreifen. Mehr als 17.000 Fans besuchen durchschnittlich die Heimspiele des Europapokalsiegers von 1974. Nicht wenige Gegner sind von der Laustärke beeindruckt. Oft überträgt sich die Euphorie auf die Magdeburger Spieler. Elf Siege in 14 Heimspielen und 30:8 Tore sind der Beweis. Für den SCP und den FCM gilt gleichermaßen. Beide haben noch drei Spiele gegen direkte Konkurrenten auszutragen.

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Fortuna Köln kann ohne Druck noch überraschen

Mit vier Zählern Rückstand hat Fortuna Köln nur noch Außenseiter-Chancen auf den Aufstieg. Doch die Südstädter gefallen sich in dieser Rolle. Als einziges Team aus den Top-5 stand es nie zur Debatte, dass die Kölner auf Teufel komm raus eine Liga höher spielen wollen oder müssen. Sie haben folglich den geringsten Druck aus dem Quintett. Weiteres Indiz dafür, dass die Fortuna befreit aufspielt, ist die beste Offensive in fremden Stadien (25 Tore).

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Mehr Infos zum Karlsruher SC gibt es unter www.pz-news.de/ksc