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 Foto: Eibner 

3. Liga: Im Handballkrimi beim VfL Pfullingen verliert TGS Pforzheim mit 31:32

Pfullingen. Das war Spannung pur! Die vom Verletzungspech geplagte TGS Pforzheim – sie spielte mit sieben Mann durch – lieferte sich beim VfL Pfullingen einen wahre Schlacht, verlor am Ende aber trotz starker Leistung mit 31:32 (12:15) und belegt mit 20:16 Punkten den achten Tabellenplatz in der 3. Handball-Liga.

„In der ersten Halbzeit hatten wir eine schlechte Chancenverwertung und gerieten so zwischenzeitlich mit fünf Toren in Rückstand. Nach der Halbzeit haben wir uns mit unseren Tugenden wieder herangekämpft. Leider waren wir in der Schlussphase nicht clever genug und haben teilweise zu überhastet abgeschlossen, sonst wäre mehr drin gewesen“, ärgerte sich Wolfgang Taafel. Der TGS-Abteilungsleiter hatte gewusst, dass es aufgrund der personellen Situation in Pfullingen schwer werden würde, etwas Zählbares mitzunehmen. Doch am Ende ärgerte man sich, dass man mit leeren Händen nach Hause fuhr. „Wir waren nahe dran“, so Wolfgang Taafel.

In der ersten Halbzeit verwarfen die Pforzheimer, die unter anderem auch auf Alex Klimovets (Fieber) verzichten mussten – viele freie Würfe. So lagen die Gäste mit 6:11 (20. Minute) zurück. Bis zur Pause konnten sie den Rückstand aber auf drei Tore (12:15) verkürzen. Der starke Marko Kikillus sorgte mit einem verwandelten Siebenmeter (47.) für den Ausgleich, Florian Taafel mit seinem Treffer zum 26:25 (26.) erstmals für die Führung der TGS. In einer packenden Schlussphase ging es Hin und Her. Trotz einer Zwei-Minuten-Strafe ging Pfullingen mit zwei Toren in Führung (31:29, 59. Minute). Die Tore von Taafel und Kikillus reichten am Ende nicht mehr. Die TGS unterlag mit 31:32 und erwartet am Sonntag den HC Oppenweiler/Backnang.