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FC Nöttingen

In der zweiten Hälfte rannte der FCN leider nur noch dem Rückstand hinterher – Tore gab es keine mehr.
In der zweiten Hälfte rannte der FCN leider nur noch dem Rückstand hinterher – Tore gab es keine mehr. © Walter
08.09.2018

5 Tore in 30 Minuten und ein Treffer von der Mittellinie bei FC Nöttingen – SGV Freiberg

Remchingen-Nöttingen. Ausgebremst wurden am Samstagmittag die Spieler des SGV Freiberg – aber nicht vom Gegner FC Nöttingen, sondern von einer Vollsperrung der Autobahn bei Pforzheim Süd. Das Oberligaspiel in der Nöttinger Kleiner-Arena wurde daher erst mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen.

Dann aber gaben die Gäste gleich Vollgas: Nach nur zwei Minuten stand es 0:1, weil Maximilian Rohr nach einer Ecke des Ex-Nöttingers Leon Braun unbedrängt einköpfen konnte. Das 0:2 folgte bereits zehn Minuten später durch eine missglückte Abwehraktion des FCN-Verteidigers Schönthaler, die im eigenen Tor landete. Und es ging weiter Schlag auf Schlag: Per Kopf verkürzte Michael Schürg (23. Minute), per Freistoß erhöhte wiederum Marco Pischorn (28.) – und mit was für einem: Der Freiberger sah, dass Nöttingens Keeper Patrick Aust etwas zu weit vor dem Tor stand, als er sich den Ball an der Mittellinie zurechtlegte. Pischorn zog direkt ab – und traf! Geschlagen gaben sich die Lilahemden freilich noch nicht: Schürg holte einen Elfmeter heraus, Riccardo Di Piazza verwandelte zum 2:3 (31.).

Wer unter den 432 Zuschauern erwartet hatte, dass es nach der Pause genauso so weitergeht, sah sich getäuscht: Zwar rannte der FCN nun unermüdlich auf das Freiberger Gehäuse an und spielte sich bis zur 70. Minute auch zahlreiche Chancen heraus. Ein Treffer gelang den Remchingern aber nicht mehr. So blieb es beim 3:2 für die Gäste aus Freiberg.

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