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Die A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen vor der Saison 2015/16, stehend von links: Alexander Lipps (Trainer), Sebastian Melcher, Manuel Mandel, Paul Lupus, Lukas Hilpp, Janik Deutscher, Tom Schlögl, Simon Schimpfle, David Heinrich, Phil Burkard, Moritz Seifried, Markus Rauch (Trainer); sitzend von links: Fabian Hurst, Felix Schucker, Chris Wark, Konstantin Regelmann und Julian Broschwitz; es fehlen: Arne Ruf,  Dominik Brath und Tanja Lipps (Physiotherapeutin).   Privat
Die A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen vor der Saison 2015/16, stehend von links: Alexander Lipps (Trainer), Sebastian Melcher, Manuel Mandel, Paul Lupus, Lukas Hilpp, Janik Deutscher, Tom Schlögl, Simon Schimpfle, David Heinrich, Phil Burkard, Moritz Seifried, Markus Rauch (Trainer); sitzend von links: Fabian Hurst, Felix Schucker, Chris Wark, Konstantin Regelmann und Julian Broschwitz; es fehlen: Arne Ruf, Dominik Brath und Tanja Lipps (Physiotherapeutin). Privat
08.09.2015

A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen startet in neue Saison

Die A-Jugend-Bundesliga im deutschen Handball wurde zur Saison 2011/2012 vom Deutschen Handball-Bund (DHB) eingeführt. Sie ersetzte die Jugend-Regionalligen. Von Anfang an dabei: die SG Pforzheim/Eutingen. Darauf ist man stolz bei den Blau-Gelben. Zu Recht, denn im Konzert der ganz Großen mitzuspielen, ist nicht selbstverständlich für einen Verein, der im Männerhandball nur eine regionale Größe ist.

Deshalb verliert man die größten Talente auch in aller Regelmäßigkeit an Erst- oder Zweitbundesligisten. Berühmtestes Beispiel: Nationalspieler Patrick Groetzki, bei dessen Wechsel zu den Rhein-Neckar Löwen im Jahre 2007 es allerdings noch keine A-Jugend-Bundesliga gegeben hat. Jüngstes Beispiel: Jugend-Nationalspieler Pascal Kirchenbauer, der bei der TSG Friesenheim in der 2. Bundesliga sein Glück sucht.

Zweimal stand der Pforzheimer Talentschuppen in den vier Jahren Bundesliga im Viertelfinale, einmal gar im Halbfinale. Was ist dieses Jahr möglich? Das Minimalziel ist wieder Platz sechs, der die automatische Qualifikation für die kommende Bundesliga-Saison bedeutet. Ansonsten ist alles offen. „Man muss abwarten. Es gibt einige neue Teams in der Liga“, sagt Jugend-Erfolgscoach Alexander Lipps, der auch die Herren in der BW-Oberliga trainiert. Zu den Favoriten zählt er JSG Balingen/Weilstetten, SG Kronau/Östringen und Neuling SV Zweibrücken. Sein Team soll zuschlagen, wenn die anderen schwächeln.

Außer Pascal Kirchenbauer haben Christoph Schwartz (SG Nussloch) und Julian Schlager (SG Muggensturm/Kuppenheim) aus der letztjährigen A-Jugend den Verein verlassen. Clemens Zucker, Valliere Kirschner, Jan Strehlau, Max Lupus und David Krypczyk rücken in die SG-Herrenmannschaften hoch. Ersetzt werden diese Abgänge ausschließlich aus der eigenen B-Jugend. Paul Lupus, Konstantin Regelmann, Janik Deutscher, Lukas Hilpp, David Heinrich, Moritz Seifried und Phil Burkhardt heißen die neuen Hoffnungsträger von Alexander Lipps. Der Trainer ist froh, dass ihm die zentralen Spieler Julian Broschwitz, Tom Schlögl, Chris Wark, Felix Schucker, Arne Ruf und Fabian Hurst erhalten bleiben. Um sie herum wird das neue Team gebaut, das gerade ein gut besetztes Turnier in der Schweiz gewonnen hat (die PZ berichtete).

Neue Halle bleibt fraglich

Saisonstart ist am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen den HSC Schmieden-Oeffingen (16.00 Uhr), ebenfalls ein Neuling in der Liga. Als Spielstätte ist derzeit die neue Bertha-Benz-Sporthalle eingetragen. Ob die Partie und das anschließende Spiel der Herren gegen den TV Bretten tatsächlich dort stattfinden können, war gestern wegen der anhaltenden Brandschutz-Arbeiten noch offen. Am morgigen Donnerstag findet eine Besprechung vor Ort mit Vertretern von Stadt und Vereinen statt. Dann soll eine Entscheidung fallen.