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Der Karlsruher SC muss eine weitere Niederlage im Abstiegskampf einstecken. Gegen Union Berlin verlor die Mannschaft mit 1:2. 

Abstiegsnöte des Karlsruher SC nehmen zu - 1:2 gegen Union Berlin

Karlsruhe (dpa/lsw) - Auch unter Mirko Slomka gerät der Karlsruher SC im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga immer stärker unter Druck. Mit 1:2 (0:2) unterlagen die Badener am Sonntag Aufstiegsaspirant 1. FC Union Berlin und sammelten damit in der zweiten Partie nacheinander keinen Punkt.

Vor 13 531 Zuschauern kam das Aufbäumen der Badener zu spät. Moritz Stoppelkamp konnte per Strafstoß nur noch verkürzen (77. Minute). Für den Ausgleich reichte es am Ende nicht mehr. In der Schlussphase sah Frank Kom noch Gelb-Rot (90. +1).

Auch für David Kinsombi lief die Partie im Wildpark-Stadion besonders unglücklich. In den Anfangsminuten verursachte der Innenverteidiger mit einem Foul an Sebastian Polter einen Strafstoß, den Simon Hedlund zur Führung der Berliner nutzte (6. Minute). Kinsombis Eigentor sorgte bereits vor der Halbzeit für das 0:2 (37. Minute).

Punktgleich mit dem FC St. Pauli, Arminia Bielefeld und Erzgebirge Aue liegt Karlsruhe auf dem 15. Rang (alle 18 Punkte). Am Montag in einer Woche ist der Club beim Konkurrenten FC St. Pauli zu Gast.

Gegen Union Berlin, das mit dem Sieg auf den Aufstiegsrelegationsrang drei vorrückte, war der Wille da, die Mittel fehlten. Nach dem frühen 0:1 trat Slomkas Elf zwar engagiert auf. Stürmer Stefan Mugosa verpasste mit einem Kopfball an die Latte jedoch den Ausgleich (8. Minute). Die Gäste agierten phasenweise abwartend, waren aber insgesamt das klar bessere Team.

Im Tor hatte Slomka Dirk Orlishausen den Vorzug vor René Vollath gegeben. Verzichten musste der Coach auf die gesperrten Hiroki Yamada und Grischa Prömel. Nach der Pause waren die Karlsruher bemüht, Stoppelkamp traf aber zunächst nur die Latte (52.). Erst nach dem Anschlusstreffer des Mittelfeldspielers kehrte der Glaube, etwas mitzunehmen zu können, zurück.