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Sechsmal traf Luisa Dieckmann für die HSG in Bietigheim. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Sechsmal traf Luisa Dieckmann für die HSG in Bietigheim. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
05.02.2017

Abstimmung in der Abwehr war Problem für HSG TB/TG 88 Pforzheim

Bietigheim/Pforzheim. Die nächste Niederlage verdauen müssen die Handballerinnen der HSG TB/TG 88 Pforzheim. Der Tabellenletzte zog am SOnntag mit 29:37 (11:17) bei der BBM Bietigheim II den Kürzeren. Der Blick auf das Ergebnis zeigt: Fast 30 Tore auswärts sind keine schlechte Quote – Anika Henschel und Luisa Dieckmann (je 6) sowie Larissa Maschek (5) waren die besten Werferinnen –, aber 37 Gegentore sind einfach zu viel.

HSG-Trainer Matthias Schickle weiß, woran es liegt. Die Abstimmung in der Abwehr ist nicht optimal, weil Stammtorhüterin Christin Bub seit einiger Zeit mit einem Bänderriss fehlt. Die fehlende Stabilität in der Defensive ist gepaart mit zu vielen technischen Fehlern in der Offensive. „Und das ist dann in Summe nicht dazu angetan, etwas zu holen“, sagt Schickle.

Dabei hatte sich sein Team auswärts bei einer Mannschaft aus dem Mittelfeld der Tabelle durchaus etwas ausgerechnet. Doch es sollte nicht sein. Jetzt hofft man bei der HSG, dass die verletzte Torhüterin bald wieder an Bord ist.

In Bietigheim setzten sich die Gastgeberinnen im Verlauf der ersten Halbzeit Tor um Tor ab. Über 7:5, 9:5 und 14:8 ging es zum 17:11-Pausenstand. Sollten sich die Pforzheimerinnen vorgenommen haben, nach der Pause noch einmal anzugreifen, wurden ihre Pläne mit vier Bietigheimer Toren in Folge durchkreuzt. Beim 28:17 betrug der Vorsprung sogar elf Treffer, ehe die HSG-Spielerinnen noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten.

HSG TB/TG 88 Pforzheim: Mettendorf, Mischung – Steegmüller 1, Klittich 1, Rupf 2, Henschel 6/3, Abrecht 1, Scheuerlein Münst 4, Vyslouzilova 1, Kurstak 2, Dieckmann 6, Larissa Maschek 5