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Symbolfoto: dpa
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11.10.2018

Abwehr der SG Pforzheim/Eutingen beim TV Bittenfeld auf dem Prüfstand

Pforzheim. Zwei Wochen Zeit hatte die SG Pforzheim/Eutingen, um das Spiel gegen die H2Ku Herrenberg zu verdauen. In der Schlussminute hatten die Pforzheimer selbst die Siegchance, kassierten aber stattdessen eine bittere Niederlage. 4:4 Punkte entsprechen längst nicht den Erwartungen, und am Sonntag droht beim TV Bittenfeld II der nächste Rückschlag sowie ein negatives Punktekonto.

Die Reserve des Erstligisten TVB Stuttgart ist als Aufsteiger alles andere als ein Punktelieferant. Die Remstäler sind mit 9:3 Punkten gestartet, obwohl Spielmacher Alexander Herb und der von seinem Gastspiel bei der TGS Pforzheim bekannte Torhüter Daniel Sdunek verletzt fehlten.

Stark ist der Bittenfelder Angriff, der bislang 186 Tore (31 im Schnitt) erzielte. Martin Kienzle, ebenfalls eine ehemaliger TGS-Akteur, sowie Kapitän Alexander Bischoff sind Bittenfelds herausragende Offensivkräfte. Da wäre wichtig für die Pforzheimer, wenn die seit Wochen verletzten Abwehrspezialisten Ingo Catak und Jan Strehlau wieder mit von der Partie sein könnten. Das Problemkind von Alexander Lipps war zuletzt freilich die Angriffsreihe, die gegen Herrenberg beste Möglichkeiten ausließ. Vielleicht wird das am Sonntag besser, denn Bittenfelds Abwehr ist mit 168 Gegentreffern nicht gerade sattelfest.