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Unter den schwierigen Platzverhältnissen auf dem Holzhof litt das Spiel des CfR. Hier bekämpft Dragan Paljic (links) den Kehler Stefan Laifer.  Ripberger
Unter den schwierigen Platzverhältnissen auf dem Holzhof litt das Spiel des CfR. Hier bekämpft Dragan Paljic (links) den Kehler Stefan Laifer. Ripberger
29.02.2016

Ärger mit dem „Acker“: CfR Pforzheim hadert mit den Platzverhältnissen

Pforzheim. Wenn es mal nicht so läuft, dann schieben Trainer schon gerne mal die Schuld auf den Platz – oder den Schiedsrichter. Teo Rus ist gewiss kein Trainer dieser Sorte, aber am Samstag machte er dann doch die 0:1-Niederlage gegen den Kehler FV zum Teil auch an den widrigen Platzverhältnissen im Holzhof-Stadion fest. „Die waren katastrophal“, so der Coach des 1. CfR Pforzheim.

Unter der Woche hatte er seine Jungs statt auf dem Kunstrasen im Brötzinger Tal noch auf dem Rasenplatz (Platz zwei) trainieren lassen, damit sie sich an ein tiefes Geläuf gewöhnen. Doch die Verhältnisse auf dem Holzhof waren dann doch nochmal einen Tick extremer. „Auf diesem Platz konnte man keinen Fußball spielen. Jeder Ball ist versprungen. Ein Spielaufbau von hinten, den Sechser anzuspielen, wäre viel zu gefährlich gewesen, deshalb haben wir oft mit langen Bällen operiert, was ja gar nicht unsere Spielweise ist“, blickt Teo Rus zurück.

Das Platzproblem auf dem Holzhof – es ist nichts Neues. „Das hatten wir schon im vergangenen Jahr“, sagt der CfR-Coach. Nur diesmal war der Rasen eben besonders uneben und holprig – ein echter „Acker“. Und dieser kommt den Gegnern mehr entgegen. „Sie ziehen sich zurück und warten auf Konter, wir dagegen müssen das Spiel machen, was unter diesen Umständen natürlich schwierig ist“, erklärt Rus, der allerdings auch betont. „Uns hat auch ein wenig die Konzentration gefehlt. Chancen hatten wir ja, nur waren wir nicht kaltschnäuzig genug.“

Mit nun 31 Punkten ist für den Fußball-Oberligisten der Aufstiegszug abgefahren. Müssen die Pforzheimer womöglich noch nach unten schauen? Auf Platz 13, der im Extremfall der erste Abstiegsplatz sein könnte, beträgt der Abstand gerade einmal vier Punkte. Für Rus ist der Abstiegskampf kein Thema. „Dafür haben wir eine zugute Mannschaft“, sagt er. Der Coach steuert vielmehr Platz vier oder fünf an. „Damit wären wir am Ende der Saison zufrieden.“

Für dieses Ziel soll nun am Samstag gegen Oberachern der erste Sieg im Jahr 2016 her. Auswärts – auf einem hoffentlich gut bespielbaren Rasen.