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Nach einer Ecke erzielt Michael Schürg (verdeckt) das 1:2. FCN-Keeper Sascha Rausch kommt zu spät. Foto: Eibner
Nach einer Ecke erzielt Michael Schürg (verdeckt) das 1:2. FCN-Keeper Sascha Rausch kommt zu spät. Foto: Eibner
18.11.2012

Ärgerliche Punkteteilung für Nöttingen

Freiberg. Wie gewonnen, so zerronnen: Einem zunächst souveränen Auftritt mit einer 2:0-Führung ließ der FCNöttingen unachtsame Minuten folgen. Perfekt war daraufhin die Punkteilung im Oberligaspiel des gastgebenden Tabellendritten Freiberg gegen den fünftplatzierten FC Nöttingen.

Verärgert zeigte sich daraufhin FCN-Coach Michael Wittwer. „Wir haben es wieder nicht geschafft, einen sicher geglaubten und erarbeiteten Sieg nach Hause zu fahren.“ Ein Muster, das sich leider viel zu oft durch die Saison ziehe. „Wenn wir dem Gegner eben so viele Fehler anbieten, dann haben wir in Tabellenregionen weiter oben nichts zu suchen“, resümierte Wittwer.

Dabei hatte es passabel angefangen. Von der Angriffsherrlichkeit der Gastgeber (bislang immerhin 34 Tore in 15 Spielen) war nichts zu sehen. Nöttingen war Herr im Hause, präsentierte sich aber zu wenig zielstrebig. Lediglich Riccardo Di Piazza ließ in der 28. Minute seine Farben mit einem satten Schuss aus halblinker Position ins untere Eck jubeln.

Nach dem Wechsel kamen die Nöttinger wieder gut in die Gänge und legten nach. „Reine Kopfsache“, denn im Anschluss an eine Ecke stand Sascha Paseka goldrichtig am kurzen Pfosten und erzielt per Kopf die 2:0-Führung. Torjägerqualitäten des Abwehrmanns, der bereits im ersten Abschnitt aus aussichtsreicher Position verzog. „Umso mehr habe ich mich dann über den Treffer gefreut.“ sagte Paseka und musste zugleich feststellen: „Insgesamt war dieses Unentschieden natürlich vermeidbar.“

Zumal nach dem zweiten Treffer den Freibergern niemand mehr etwas zugetraut hätte. Doch die Nöttinger verteilten Gastgeschenke. Ein unnötiger Ballverlust führte zu einer Ecke und aus kürzester Distanz war Michael Schürg zum 1:2 erfolgreich. Nöttingens Torhüter Sascha Rausch machte dabei eine ebenso unglückliche Figur, wie kurze Zeit später Thorben Schmidt. Ihm unterlief statt des öffnenden Zuspiels ein Fehlpass, dem er im anschließenden Laufduell ein ungeschicktes Eingreifen im Strafraum folgen ließ.

Strafstoß, Ausgleich, fertig? Nein, denn Nöttingen hätte seinerseits bei guten Chancen nachlegen können, ging jedoch fahrlässig damit um. „Zu inkonsequent und zu verspielt“, urteilte Michael Wittwer über diese vertanen Möglichkeiten. „Auf diese Weise lassen wir zu viele Punkte liegen.“