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Die Meisterschaft in der Handball-Oberliga Baden-Württemberg wollen die Spieler der TGS Pforzheim morgen bejubeln.  Foto: Gössele, PZ-Archiv 
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Voll reinhängen muss sich der HC Neuenbürg mit Jasmin Dozic (11) im „Endspiel“ gegen die SG St. Leon.  Foto: Hennrich, PZ-Archiv 

Alles oder Nichts für den HC Neuenbürg - TGS und SG wollen sich empfehlen

Pforzheim. Wenn nicht jetzt, wann dann ? Nach der Superserie von 46:0-Zählern tat sich die TGS Pforzheim schwer, den entscheidenden Schritt zur Oberliga-Meisterschaft zu machen. Nachdem man am Mittwoch im Nachholspiel beim TSV Schmiden nach drei Niederlagen in Serie wieder auf die Erfolgsspur gefunden hat, sollten die Nordstädter am Samstag im Nordschwarzwaldderby mit dem TSV Altensteig nunmehr den zur Krönung noch erforderlichen Punkt unter Dach und Fach bringen.

Für die SG Pforzheim/Eutingen gibt es im Heimspiel gegen den TV Willstätt gleich drei Gründe, sich in die Seile zu hängen. Zum ersten erwarten die Fans nach der indiskutablen Vorstellung In Lauterstein Rehabilitation, zum zweiten hat man gegen den Gegner aus der Ortenau von der Vorrunden-Niederlage her noch eine Rechnung offen und drittens wollen Manuel Mönch uns seine Mitstreiter das wiederum negative Punktekonto ausgleichen. Anpfiff der Partie ist zur ungewohnten Zeit um 16.00 Uhr.

Dank der Unterstützung des TSV Viernheim hat der HC Neuenbürg in der Badenliga der Männer doch noch die Chance, sich mit einem Sieg im Abstiegsendspiel gegen die SG St. Leon den Klassenerhalt für eine weitere Saison zu sichern. Dann muss die Truppe von Tomislaw Barisic aber eine beherztere Vorstellung als zuletzt beim Absteiger HSG Rintheim/Weingarten zeigen.

Die SG Pforzheim/Eutingen II wollte eine Saison, in der man seiner ersten Garnitur oft aushelfen und deshalb oft variieren musste, mit einem Erfolgserlebnis gegen Rintheim abschließen. Doch das Spiel wurde am Freitag von den Gästen wegen Verletzungen und Krankheiten abgesagt. Auf der Rintheimer Trainerbank sitzt mit Sandro Catak einer, der in der Konrad-Adenauer-Halle sein Handball-ABC erlernte. In der nächsten Saison übernimmt er beim TVBretten die Regie. Ob dies dann weiter in der Badenliga oder gar in der Oberliga Baden-Württemberg ist, wird sich nicht am Samstag beim Spiel der Brettener bei der TSG Wiesloch, sondern in den beiden Wochen darauf in den Begegnungen um den Oberliga -Aufstieg zwischen Bretten und dem Südbaden-Zweiten TuS Helmlingen erweisen.

In der Südgruppe der Landesliga der Männer sind an der Tabellenspitze die Würfel gefallen. Die SG Kronau/Östringen III steht als Meister und Aufsteiger fest, dem TV Ispringen ist Rang zwei und damit die Relegation gegen den Nordzweiten (voraussichtlich SG Leutershausen II) sicher. Schon aus diesem Grund kann der TVI das Gastspiel bei der SG Heidelsheim/Helmsheim II gelassen angehen.

Die Musik in der Landesliga geht ohnehin im Kampf um den Klassenverbleib ab. Dort kann es zwei bis vier Absteiger geben. Die TGS Pforzheim II kann nichts mehr verändern und wird auf jeden Fall Drittletzter bleiben, egal wie das finale Spiel der BWO-Perspektivmannschaft gegen den TV Büchenau endet. Für die SG Pforzheim/Eutingen III kann es dann noch kritisch werden, wenn vier Mannschaften absteigen sollten. Aus diesem Grunde wäre es gut für die Eutinger, wenn man beim TV Neuthard noch einen Zähler holen könnte.

In der Oberliga der Frauen verabschiedet sich Drittliga-Aufsteiger HSG Pforzheim mit einem Heimspiel gegen den TV Lahr aus der Liga. Zur Meisterschaft wird es aber wohl kaum noch reichen, denn der führende TV Holzheim dürfte seinen Ein-Punkte-Vorsprung beim Schlusslicht und Absteiger SG Schenkenzell/Schiltach über die Ziellinie bringen.