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Alles spricht für die große Hilda-Halle.
Alles spricht für die große Hilda-Halle. © Ketterl
11.10.2011

Alles spricht für die große Hilda-Sporthalle

PFORZHEIM „Alles spricht für die große Sporthalle. Da waren sich alle Beteiligten einig.“ So fasste Pforzheims OB Gert Hager am Dienstag das Ergebnis einer Unterredung zusammen, die am Montagabend zum Thema Sporthalle beim Hilda-Gymnasium stattfand.

Beteiligt waren die Pforzheimer Rathausspitze mit OB Hager und den Bürgermeistern Monika Müller und Alexander Uhlig, die Spitze des Sportkreises Pforzheim Enzkreis mit Gudrun Augenstein und Frank Nauheimer, die Stadträte Klaus Gutscher, Jörg Augenstein und Tobias Krammerbauer, die Direktorin des Hilda-Gymnasiums, Edith Drescher, und Vertreter der Hallensport treibenden Vereine.

Nach Schätzungen von 2009 würde die große Sporthalle 15 Millionen Euro kosten. Eine kleinere Variante, wie sie von der SG Pforzheim/Eutingen ins Spiel gebracht worden war, würde neun Millionen Euro kosten. Allerdings sei die gesamte Planung des neuen Gymnasiums auf eine große Sporthalle ausgelegt, unterstrich Alexander Uhlig. Eine Umplanung zum jetzigen Zeitpunkt würde Zeit und Geld kosten. Gravierend sei, dass das Dach der Sporthalle als Pausenfläche in der Planung ausgewiesen ist. Sollte sich die Planung hier verändern, entspräche das Ergebnis nicht mehr der Betriebserlaubnis, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt zu dem Gespräch am Montagabend.

Nach den bisherigen Planungen soll direkt nach den Abiturklausuren 2012 mit dem Abbruch des alten Schulgebäudes begonnen werden. Für Hilda-Schulleiterin Edith Drescher „ist ein neues fünfzügiges Gymnasium ohne entsprechende Sporthalle nicht vorstellbar.“

Der Sportkreis, der auch die große Halle bevorzugt, will in die Detailplanung mit einbezogen werden, was OB Gert Hager spontan zusagte. mm