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Mit dem VfB streben Trainer Jos Luhukay und Emiliano Insua den zweiten Heimsieg der Saison an.
Mit dem VfB streben Trainer Jos Luhukay und Emiliano Insua den zweiten Heimsieg der Saison an.
09.09.2016

Am 123. Club-Geburtstag: VfB Stuttgart trifft auf den 1. FC Heidenheim

Stuttgart. Die Fans des VfB Stuttgart bieten ihrer Mannschaft zum Geburtstag erneut eine erstligareife Atmosphäre – und das Team möchte sich mit Leistung bedanken. „Wir wollen ein richtig gutes Spiel machen, das ist unser zweites Heimspiel. An einem Freitagabend ist es keine Normalität, dass mehr als 50 000 Zuschauer zu einem Zweitligaspiel kommen. Da habe ich großen Respekt“, sagte VfB-Trainer Jos Luhukay vor der Partie gegen den 1. FC Heidenheim am Freitag (18.30 Uhr/Sky) – genau 123 Jahre nach Gründung des VfB-Vorläufers FV Stuttgart.

Das große Geschenk soll es dann zum Ende der Saison geben. „Wir haben eine Mannschaft, die in diesem Jahr mit um den Aufstieg spielen kann. Ich zweifle nicht an meiner Mannschaft und meinen Spielern“, sagte der Coach des Absteigers.

Die Stuttgarter Startelf ist wohl gleich wie beim 2:1 gegen den SV Sandhausen vor zwei Wochen. Nach Einsätzen in ihren Nationalteams ist „definitiv“ ausgeschlossen, dass die erst Ende August verpflichteten Carlos Mané, Benjamin Pavard und Takuma Asano schon 90 Minuten spielen. Größer sind die Chancen von Weltmeister Kevin Großkreutz: „Ich glaube, dass er auf einem guten Weg ist, um demnächst eine Option zu sein“, verriet Luhukay.

Dass zwischen den Länderspielen und dem Punktspiel kaum Zeit war, ärgert den Trainer. „Wir sind aus VfB-Sicht schon in einem gewissen Nachteil, weil wir einige Nationalspieler haben.“ Auch dass am Montag, 3. Oktober, ein Spiel ansteht, passt Luhukay nicht. „Schlimmstenfalls verlieren wir da fünf oder sechs Stammspieler, die gegen Fürth vielleicht nicht spielen können. Das ist höchst fragwürdig, warum man uns auf den Montagabend legt. Ich hoffe, dass die Nationalverbände unsere Spieler einen Tag später anfordern und erst am Dienstag zu ihren Nationalmannschaften holen.“