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Endstation an der Line of Scrimmage (Anspiellinie): Die Pforzheimer (blaue Trikots) konnten zwar lange Zeit das gegnerische Laufspiel stoppen, allerdings selbst nur selten den Ball in der Offensive gut bewegen.   PZ-Archiv/Ripberger
Endstation an der Line of Scrimmage (Anspiellinie): Die Pforzheimer (blaue Trikots) konnten zwar lange Zeit das gegnerische Laufspiel stoppen, allerdings selbst nur selten den Ball in der Offensive gut bewegen. PZ-Archiv/Ripberger
10.05.2016

Am Ende ging die Puste aus: Wilddogs Pforzheim unterliegen in Montabaur mit 14:32

.Auch nach dem dritten Spieltag warten die Pforzheim Wilddogs auf den ersten Sieg. Im Auswärtsspiel bei den Fighting Farmers im rheinland-pfälzischen Montabaur gab es eine 14:32 (7:13)-Niederlage.

Mit 1:5 Punkten belegt das American- Football-Team aus der Goldstadt Platz sechs im Achterfeld der 3. Liga Mitte. Montabaur ist mit 6:2 Zählern Tabellenzweiter.

Dabei hatten die Wilddogs in Montabaur lange gut mitgehalten. „Wir konnten den Gegner bis zum dritten Quarter einen guten Fight bieten. Danach haben uns die Alternativen gefehlt“, sagte Wilddogs-Cheftrainer Bernd Schmitt und verwies auf mehrere Ausfälle. Einige Spieler fehlten verletzt, andere beruflich bedingt. So blieb Schmitt am Ende nur, dem Gegner zu gratulieren: „Das bessere Team hat heute gewonnen.“

Dabei war Pforzheim mit einem richtig guten Plan zu den „kämpfenden Bauern“ gereist. Die Gäste stoppten zu allererst erfolgreich das Laufspiel von Montabaur durch die Mitte. Da holten sich Farmers-Angreifer im ersten Viertel meist eine blutige Nase. Und als die Gastgeber doch einmal in die Nähe der Endzone kamen, wurde ihr Fieldgoal-Versuch geblockt. Außerdem fing Pforzheims Abwehrspieler Dustin Heidt einen Pass von Montabaur ab (Interception).

Weil das Laufspiel nicht funktionierte, setzten die Gastgeber auf den Pass – mit Erfolg. Quarterback Kevin Brügel fand zweimal die richtige Anspielstation und Montabaur führte 13:0. Doch Pforzheim gab sich nicht geschlagen. Nach einem Pass von Chris Treister verkürzte Widereceiver Jürgen Kolodziej auf 7:13 (Zusatzpunkt: Manuel Nitschke). Und Treister machte nach der Halbzeitpause gleich weiter: Pass auf Darron Harmon, Zusatzpunkt Nietschke, und schon führten die Pforzheimer 14:13.

Es sollte aber das letzte Erfolgserlebnis für die Wilddogs sein. Weil die Pforzheimer Defensive zunehmend müde gespielt war, konnten die Farmers jetzt auch ihr Laufspiel durchbringen. Zain Gower lief zu zwei Touchdowns in die Endzone. Außerdem verwandelte Tino Balle zwei Fieldgoals zum 32:14-Endstand.

Den Pforzheimern bleiben jetzt noch gut zwei Wochen Zeit, ihre Blessuren auszukurieren, ehe es am 29. Mai zu den Weinheim Longhorns geht. ok