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Karlsruher SC

Den KSC mit Anton Fink (Mitte) erwartet gegen Carl Zeiss Jena wahrscheinlich eine neue Geduldsprobe. Foto: Ripberger
Den KSC mit Anton Fink (Mitte) erwartet gegen Carl Zeiss Jena wahrscheinlich eine neue Geduldsprobe. Foto: Ripberger
09.08.2018

Anspruchsvolles Heimspiel: Karlsruher SC erwartet Jena

Karlsruhe. Zwei Unentschieden, ein 1:1 in Braunschweig und zuhause gegen Zwickau, und am vergangenen Dienstagabend ein 1:0-Sieg beim SC Fortuna Köln – ist das für Alois Schwartz ein gelungener Saisonstart? „Wir sind gut in die Spur gekommen“, sagte der Cheftrainer des Fußball-Drittligisten Karlsruher SC: „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert – in Köln auch nach Punkten.“ Bereits am Freitag geht es mit einem Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena (19 Uhr/telekomsport) weiter.

Im Südstadion der Domstadt habe seine Mannschaft zwar „nicht alles richtig gemacht“, erläuterte Schwartz, aber „eine ordentliche Leistung abgerufen“ und sich dafür „belohnt.“ Florent Muslija war mit seinem herrlichen Tor in der 76. Minute der „Matchwinner“: Über das 20-Jährige Eigengewächs sagte Schwartz: „Er hat sich enorm entwickelt und macht uns viel Freude.“

Der Trainer erwartet aber auch weitere Verbesserungen von ihm – im Defensivverhalten oder „im Spiel gegen den Ball“ beispielsweise. Diesbezüglich müssen sich auch andere steigern. Das Mittelfeld ist im Abwehrverhalten einfach noch nicht „griffig“ genug und alle bisherigen Gegner hatten mehr und bessere Chancen. Im Spiel nach vorne leisteten sich die Wildparkprofis in allen drei Spielen zu viele, meist einfache Fehler. Guten Ballgewinnen folgten oftmals, praktisch postwendend, unnötige Ballverluste.

„In der Saisonvorbereitung lief es fast zu rund“, erinnerte Schwartz an die Testspielsiege gegen die Zweitligisten FC Brentford (England/2:1) und St. Pauli (4:1). „Jetzt wehren sich die Gegner natürlich mehr.“ Über den nächsten Gegner Jena sagt Schwartz: „Die spielen guten Fußball, sind gut organisiert und geduldig. Zum Abschluss der zweiten englischen Woche hintereinander stehen dem KSC-Coach aber, bis auf die Langzeitverletzten Justin Möbius und Marin Sverko, alle Spieler zur Verfügung.

Mögliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Wanitzek – Muslija, Lorenz – Röser, Pourie