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Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, möchte gerne Vereinspräsident werden. Ein Selbstläufer dürfte die Wahl nicht werden.  Foto: Tom Weller/dpa 

Anwalt gibt Thomas Hitzlsperger grünes Licht für Präsidentenwahl beim VfB Stuttgart

Stuttgart. Anwalt Christoph Schickhardt sieht in der Bewerbung von Thomas Hitzlsperger für das Präsidentenamt beim VfB Stuttgart kein rechtliches Problem. „Thomas Hitzlsperger kann selbstverständlich sowohl Präsident des Vereins als auch Vorstandsvorsitzender der AG sein“, sagte Schickhardt der „Ludwigsburger Kreiszeitung“: „Der e.V. ist Mitinhaber des Mehrheitsaktionärs der Fußball-AG und kann selbstverständlich als Inhaber des Unternehmens bestimmen, wer bei seiner Tochtergesellschaft die Geschäfte führt.“

Um den seit Ende 2019 als Präsident amtierenden Unternehmer Claus Vogt loszuwerden, hat sich Hitzlsperger ebenfalls um das Präsidentenamt beim schwäbischen Fußball-Bundesligisten beworben. Zuletzt waren Fragen aufgekommen, ob der Ex-Nationalspieler alle in der Satzung vorgeschriebenen Bedingungen für das Amt und die Wahl im März erfüllt.

Unterdessen hat der frühere Amtsinhaber Wolfgang Dietrich den Ex-Profifußballer Hitzlsperger für sein Streben nach dem Präsidentenamt kritisiert. „Dass er beide Ämter vereinen möchte, verstehe ich nicht. Und das ist nach meiner Überzeugung auch nicht machbar. Für mich ist das ein No-Go“, sagte der 72-jährige Dietrich, der 2019 als VfB-Präsident zurückgetreten war.