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Auf der Suche nach der Lücke in der Willstätter Abwehr war die SG Pforzheim/Eutingen – hier Sandro Münch am Ball – nicht immer erfolgreich.  

Auf Handball-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen wartet ein rauer Gegenwind

Pforzheim. Das war nicht der Ruck, den sich der Anhang der SG Pforzheim/Eutingen zum Auftakt der Rückrunde in der Handball-Oberliga erhofft hatte. Statt mit einem Sieg im Verfolgerduell gegen den TV Willstätt auf den zweiten Tabellenplatz der Oberliga vorzurücken, mussten sich die SGler gegen die Südbadener, gegen den man bereits in der Vorrunde zwei Punkte liegen ließ, mit einem 23:23 begnügen.

Besonders bitter, dass man sich den Ausgleich mit dem Schlusspfiff einhandelte, nachdem man sieben Minuten vor Spielende noch mit vier Treffern vorne gelegen hatte.

Für Alexander Lipps und seine Mannen dürfte es in dieser Woche im Training einiges zu hinterfragen gegeben haben. Nicht nur, warum man in sieben torlosen Schlussminuten eine fast schon abgehakte Begegnung noch aus der Hand gab, sondern auch, warum es erneut nicht gelang, eine überzeugende Leistung über die volle Distanz abzuliefern. Oder, warum man zwar mit Abstand die stärkste Abwehr der Liga hat (zusammen mit Remshalden und dem morgigen Gastgeber TSB Schwäbisch Gmünd), aber auch den erfolglosesten Angriff.

Den verlorenen Punkt gilt es nun in Schwäbisch Gmünd wieder einzusammeln. Doch die Gastgeber stehen nach einer Klatsche bei Neckarsulm auf einem Abstiegsplatz. Da wird auf der Ostalb ein rauer Gegenwind blasen.

Ob Dominik Seganfreddo (Reizung der Patellasehne) bei der SG wieder dabei ist, wird sich erst unmittelbar vor dem Spiel entscheiden. Fehlt er erneut, wird ihn der A-Jugendliche Tim Kusch, der gegen Willstätt einen ordentlichen Einstand hatte, wieder ersetzen.