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Nichts geschenkt bekommen werden die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen mit Manuel Mönch (rechts) auch im Heimspiel gegen den TSB Heilbronn-Horkheim. Foto: PZ-Archiv/Becker
Nichts geschenkt bekommen werden die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen mit Manuel Mönch (rechts) auch im Heimspiel gegen den TSB Heilbronn-Horkheim. Foto: PZ-Archiv/Becker
24.11.2016

Auf die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen warten dicke Brocken

Nach drei Niederlagen in Serie stehen die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen in der 3. Liga erstmals auf einem Absteigerplatz. Besonders die jüngste Niederlage beim direkten Konkurrenten SG Kronau/Östringen II war bitter, weil die Truppe von Alexander Lipps mit dem Tabellenvierten Heilbronn-Horkheim und dem Tabellenzweiten Nussloch nun ganz starke Gegner vorgesetzt bekommt. Den Anfang macht am Samstag (20.00 Uhr/Bertha-Benz-Halle) der TSB Heilbronn-Horkheim.

Was die seit Jahren zur Creme der Liga gehörenden Unterländer drauf haben, zeigten sie erst vor drei Wochen in der Bertha-Benz-Halle bei der torreichen 32:36-Niederlage gegen die TGS Pforzheim. Der Angriff mit Spielmacher Andreas Blodig und Jugendnationalspieler Sebastian Heymann im Rückraum sowie dem kräftigen Alexander Schmid am Kreis zählt zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Da muss die Abwehr – dies ist ja der bessere Mannschaftsteil der Eutinger – vom Anpfiff weg hellwach sein.

Nachdem mit Philipp Schückle und Nikolai Gerstner zwei der verletzten Schlüsselspieler weiterhin fehlen, wird es für die Crew von Alexander Lipps gegen einen Gegner solchen Kalibers äußerst schwer werden, zumal hinter dem Einsatz von Arne Ruf und Jan Strehlau, die im Verlauf dieser Woche noch erkrankt das Bett hüten mussten, ebenfalls ein Fragezeichen steht. Gut möglich, dass neben Jonas Ruf, der bereits in Östringen mit auflief, auch Co-Trainer Tobias Müller wieder das Trikot überstreift. Derart in Nöten, kann die SG ihr Heil nur über den Kampf suchen. Dass die Mannschaft zu kämpfen versteht, hat sie nicht erst einmal bewiesen. Das Problem ist freilich, dass sie den Kampf bisher nicht über die gesamte Spielstunde durchhalten konnte. Im letzten Heimspiel gegen Hochdorf war es die versäumte Anfangsphase, bei Kronau/Ös-tringen das Schlussviertel, in dem man sich um die so dringend benötigten und wichtigen Zähler brachte.