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Der Mann des Tages: Reinhard Schenker bescherte dem FCN gegen starke Balinger den nächsten Sieg. Foto: Eibner
Der Mann des Tages: Reinhard Schenker bescherte dem FCN gegen starke Balinger den nächsten Sieg. Foto: Eibner
06.09.2015

Auf glücklichen Sieg im Balinger Hexenkessel folgt ein Pflichtspiel für den FCN

Remchingen-Nöttingen. Während sich die TSG Balingen nach dem 0:1 doppelt und dreifach geärgert haben, konnte der FC Nöttingen die Begegnung am Freitagabend schnell abhaken. Nach einem umkämpften Spiel ging der Tabellenführer in der Fußball-Oberliga auch im fünften Punktspiel als Sieger vom Feld.

Zehn Minuten nachdem Trainer Michael Wittwer die beiden aufs Feld gebracht hatte, sorgte Reinhard Schenker nach einer Hereingabe von Colin Bitzer für das Tor des Tages (70.). Da schmerzte es die Balinger um so mehr, dass sie in der 64. keinen Elfmeter zugesprochen bekommen hatten, als Nils Schuon im Nöttinger Strafraum zu Boden ging. Danach bedachten die 1000 Zuschauer den 22 Jahre alten Unparteiischen Philipp Reitermayer (Palmbach) mit Pfiffen. Nach der Partie schimpfte der Balinger Turan Sahin: „Zum Schiedsrichter fehlen mir die Worte, der hatte das gar nicht im Griff. Ich bezweifle, dass er noch ein Oberliga-Spiel pfeifen darf.“ Auf Nöttinger Seite zeigte sich Robin Kraski, der das 0:1 mit einem energischen Abschlag an die Mittellinie eingeleitet hatte, cool: „Das war definitiv ein richtiges Kampfspiel, darauf hatten wir uns aber eingestellt. Hinten sind wir sehr gut gestanden. Wenn es lange 0:0 steht und die Zuschauer von außen Dampf machen, ist es normal, dass es hitzig wird.“ Der Balinger Mannschaft, die nach der dritten Niederlage im sechsten Spiel in die untere Tabellenhälfte rutschte, zollten die Nöttinger Respekt.

Am Freitag um 19 Uhr erwartet der Spitzenreiter den Letzten Friedrichstal, der erst einen Punkt hat. Der FC Germania bezog im Kellerduell gegen den SC Pfullendorf am Samstag eine unglückliche 1:2-Heimniederlage. rks/dsch