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In den entscheidenden Situationen war die GU mit dem Torschützen Mustafa Solak (rechts) dem FC Ersingen um Mathias Jany einen Schritt voraus.  Foto: Becker
In den entscheidenden Situationen war die GU mit dem Torschützen Mustafa Solak (rechts) dem FC Ersingen um Mathias Jany einen Schritt voraus. Foto: Becker
Gesprächsbedarf mit dem Schiedsrichter hatte Mehmet Güldal, Trainer des GU-Türkischen SV Pforzheim. Foto: Becker
Gesprächsbedarf mit dem Schiedsrichter hatte Mehmet Güldal, Trainer des GU-Türkischen SV Pforzheim. Foto: Becker
09.10.2016

Aufsteiger GU schießt FC Ersingen vom Kreisliga-Thron - Wurmberg nun Zweiter

Wachablösung in der Fußball-Kreisliga Pforzheim: Mit einem 3:2 beim bisherigen Tabellenführer FC Ersingen stürmte Aufsteiger GU-Türk. SV Pforzheim die Spitze. Zweiter im Tableau ist nun der TSV Wurmberg, der aus Kieselbronn einen 3:1-Sieg meldet. Fatihspor Pforzheim ist dank eines 4:1-Sieges über den FC Dietlingen die Rote Laterne los.

Germania Singen – Spvgg. Conweiler/Schwann 1:1. Conweiler/Schwann hatte bereits in der dritten Minute durch Ates einen Pfostenschuss und in der zweiten Hälfte durch Meel einen Lattentreffer zu verzeichnen. Als Ates dann in der 72. Minute Coschwas Führungstreffer gelungen war, schienen die Punkte nach Straubenhardt zu gehen. Doch die Germanen gleichen in der vierten Minute der Nachspielzeit durch Petekci aus. Zu diesem Zeitpunkt war der Gast nach einer Ampelkarte dezimiert.

SV Büchenbronn – FV Öschelbronn 2:4. Öschelbronn drückte die spielerischen Vorteile der ersten Hälfte in einer durch Grifo und Miereczek herausgeschossenen Führung aus. Als Stoljar in der 48. Minute zum Anschluss getroffen hatte, drückte Büchenbronn und glich in der 68. Minute durch denselben Spieler auch aus. Fellman brachte die Gäste per Foulelfmeter wieder auf die Siegerstraße (73. Minute), ehe Dominik Zenko alles klar machte (82.).

Fatihspor Pforzheim – FC Dietlingen 4:1. Fatihspor kontrollierte die erste Spielhälfte und nahm nach zwei Toren von Cumur eine 2:0-Führung mit in die Pause. Nachdem Dietlingen in der 47. Minute durch Mössner den Anschlusstreffer erzielt hatte, drohte die Partie zu kippen. Als der Ausgleichstreffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien, traf Aydin nach einem Konterangriff zum 3:1. Spielertrainer Gülbas setzte in der 85. Minute bei einem weiteren Konter noch einen Treffer drauf.

FC Ersingen – GU-Türk. SV Pforzheim 2:3. Weil Ersingen im Spitzenspiel in der ersten Spielhälfte überhaupt nicht präsent war, legten Mike und Denis Zenko sowie Solak mit drei Treffern zwischen der 12. und 23. Minute die Basis zum Gästesieg. Nach dem Wechsel übernahm Ersingen dann das Heft des Handelns und kam nach einer Stunde durch einen von Reinle verwerteten Elfmeter zum 1:3. Der von Jany in der 85. Minute markierte Anschlusstreffer kam dann aber zu spät.

SV Huchenfeld – FC Calmbach 4:3. Zwei grundverschiedene Hälften in Huchenfeld. Beim 4:0-Pausenstand, Torschützen Tufegdzic (12.), Römer (Elfmeter, 16.) und Schaufelberger (34. und 37.) drohte dem Gast aus Calmbach die Schlappe. Nach Toren von Waldemar Schmidt (68.), Reule (71.) und Rommel (75.) mussten die Gastgeber am Ende aber sogar noch zittern.

FC Kieselbronn – TSV Wurmberg 1:3. Kieselbronn begann stärker und markierte in der 12. Minute die Führung durch Geiger. Nach einer halben Stunde kam Wurmberg besser auf und in der 37. Minute durch Grausam zum Ausgleich. Mit einer abgefälschten Flanke von Conle ging der Gast noch vor der Pause nach vorn. Nach dem Wechsel kam Kieselbronn gegen den defensiven Gast nicht mehr ins Spiel. In der 67. Minute machte Wolf mit einem abgefälschten Freistoß alles klar.

FC Bauschlott – SG Ölbronn/Dürrn 1:4. Wegen des Umbaus des Platzes trägt Bauschlott derzeit seine Heimspiele in Dürrn aus. Im Nachbarschaftsderby war der Gastverein deshalb diesmal der Platzbesitzer. Bauschlott begann besser, handelte sich aber bereits in der neunten Minute durch Klusch den Rückstand ein. In der 44. Minute glückte Breit der hochverdiente 1:1-Ausgleich, doch bereits im Gegenzug legte Ölbronn/Dürrn durch Breit erneut vor. Von diesem Rückstand erholte sich Bauschlott nicht mehr. Ölbronn/Dürrn war auch nach dem Wechsel konsequenter und baute durch Koch-Arde (75.) und Pimendidis (80.) den Vorsprung aus.