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Andreas Bretschneider steht für einen Einsatz bereit – allerdings nicht am Boden, sondern nur an Ringen und Reck. Foto: PZ-Archiv/Ripberger

Auftakt gegen die Aufsteiger: KTV Straubenhardt startet am Samstag in die DTL-Saison

Straubenhardt. Am kommenden Samstag hat das Warten für die Turnfans ein Ende. Die Deutsche Turnliga (DTL) startet in die neue Saison. Für das Team der KTV Straubenhardt geht es mit einem Auswärtswettkampf beim Aufsteiger TSV Pfuhl los.

Der erste Heimwettkampf steht dann eine Woche später an, wenn mit dem Stadt-Turnverein (StTV) Singen ein weiterer Aufsteiger der Gegner ist.

Die Straubenhardter Zielsetzung ist klar. Der Serienmeister von 2015 bis 2017 war vergangene Saison im Finale hauchdünn von der KTV Obere Lahn entthront worden. Jetzt will man sich den Titel zurückerobern.

Gegner nicht unterschätzen

Steve Woitalla blickt den ersten Wettkämpfen des Jahres in seiner neuen Funktion als Sportlicher Leiter der KTV-Mannschaft mit Spannung und Vorfreude entgegen. Beim Aufsteiger aus dem Landkreis Neu-Ulm rechnet man am Samstag mit vollem Haus. „Der TSV Pfuhl ist ein Gegner, den man auf keinen Fall unterschätzen sollte. Mit Dimitrii Lankin hat das Team einen starken russischen Nationalturner in seinen Reihen“, sagt Woitalla.

Steve Woitalla sieht seine Mannschaft für den Saisoneinstieg gut gerüstet. Der bewährte Stammkader wird in diesem Jahr durch vielversprechende Neuzugänge (Niklas Klessing/Obere Lahn, Alexander Maier/Stuttgart und Nachwuchstalent Pascal Brendel/Frankfurt) ergänzt.

Allerdings muss Steve Woitalla zum Auftakt in Pfuhl gleich auf vier Mitglieder seines 13er-Kaders verzichten. Zum einen wollen die Straubenhardter im Verlauf der Saison so weit wie möglich auf ihren einzigen Ausländer – den Russen David Belyavskiy – verzichten. Aber auch Marcel Nguyen wird die Reise an die baden-württembergisch/bayerische Grenze nicht mit antreten. Der zweifache olympische Medaillengewinner hatte sich zuletzt im Training einen Finger ausgekugelt und eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Deshalb musste er dem Deutschen Turner-Bund für den American Cup absagen, kann deshalb auch nicht in der Bundesliga turnen. Mit KTV-Coach Woitalla und Routinier Brian Gladow stellen sich zudem zwei Athleten nicht den Wertungsrichtern, die bevorzugt an wenigen Spezialgeräten eingesetzt werden. Dafür ist Andreas Bretschneider schon wieder dabei. Fünf Monate nach seinem Achillessehnenriss kann er an Ringen und Reck turnen.

Beim ersten Heimwettkampf am Samstag, 9. März (18.00 Uhr), gegen Aufsteiger Singen in der Straubenhardthalle soll das Team dann aber bis auf Belyavskiy komplett sein.

Infos zur Ticketreservierung unter: www.ktv-straubenhardt.de/termine/eintrittskarten