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Als sichere Bank erwies sich erneut der Brötzinger Boris Sava (in Rot). Foto: Becker, PZ-Archiv
Als sichere Bank erwies sich erneut der Brötzinger Boris Sava (in Rot). Foto: Becker, PZ-Archiv
10.09.2018

Auftaktsieg für Brötzinger Ringer beim 22:16 in Viernheim

Pforzheim. Mit einem verdienten 22:16-Auswärtserfolg bei der Regionalligareserve des SRC Viernheim starteten die Ringer des SV 98 Brötzingen in ihre Verbandsligasaison.

Zum Auftakt verlor der Brötzinger Nachwuchsringer Kirill Vogt (57 kg Freistil) zwar seinen ersten Kampf (0:4) zeigte jedoch ausbaufähige Ansätze.

In der Gewichtsklasse 66 kg Freistil trug Justin Herold mit einem wichtigen 2:0-Punktsieg gegen den routinierten Marcel Purschke zu dem Endergebnis bei.

Trainer Sebastian Salemi schnürte in der Gewichtsklasse 71 kg Griechisch-römisch seine Ringerschuhe, musste sich allerdings seinem Gegner beugen (0:4). „Die eigentlich einwandfreie Leistung des Kampfrichters war in diesem Kampf leider etwas schwächer“, meinte der Sportliche Leiter der Brötzinger, Alexander Westermann, nach diesem Kampf.

Als sichere Bank erwies sich auch eine Gewichtsklasse höher der Brötzinger Boris Sava (75 kg Freistil), der seinem Gegner vor Ablauf der regulären Kampfzeit seine technische Überlegenheit aufzwang (4:0). Ungleich schwerer hatte es Ilman Hamzatov (75 kg Griechisch-römisch), dem mit Marco Schmitt ein erfahrener Regionalligaringer gegenüberstand, der den jungen Brötzinger auf die Schulter zwang (0:4).

Nasir Kouch (80 kg Freistil) blieb an diesem Abend ohne Gegner und heimste seine Punkte kampflos ein (4:0). Nach seiner Rückkehr vom KSV Berghausen an die Wildbader Straße stand mit Eduard „Locke“ Reich (86 kg Griechisch-römisch) ein Brötzinger Urgestein auf der Matte, das unter den Augen des mitgereisten Vorsitzenden Holger Stuible und der Vereinsführung des SV 98 seinen Viernheimer Kontrahenten schulterte.

Der moldawische Neuzugang der Pforzheimer Weststädter, Constantin Palii (98 kg Freistil), zeigte in seinem Kampf seine Qualitäten und sicherte sich den Sieg durch technische Überlegenheit (4:0).

Im Schwergewicht (130 kg Griechisch-römisch) ließ Eddy Reich nichs anbrennen und zwang seinen Gegner bereits nach wenigen Sekunden auf die Schulter.

Die Mannschaft war durch Trainer Sebastian Salemi gut eingestellt und wurde durch Sergej Smirnow auch taktisch sehr gut aufgestellt. Vorsitzender Holger Stuible war erleichtert über den ersten Sieg im ersten Kampf. „Das ausgegebene Saisonziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Man will sich mittelfristig aber schon in der Verbandsliga etablieren“, betont Westermann.

Am kommenden Samstag wollen die Brötzinger Griffkünstler in ihrem Heimkampf gegen den KSV Östringen nachlegen (Beginn 20 Uhr). Dann beginnt auch die Runde für die Brötzinger Nachwuchsringer (19 Uhr).