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Stark gefahren: Moritz Augenstein und Nils Weispfennig konnten mit dem dritten Platz zufrieden sein.   Privat
Stark gefahren: Moritz Augenstein und Nils Weispfennig konnten mit dem dritten Platz zufrieden sein. Privat
22.11.2017

Augenstein und Weispfennig sichern sich dritten Rang bei den Sixdays in Gent

Ellmendingen/Gent. Nur wenige Wochen nach ihrem dritten Rang im Rahmen der Sixdays in London, machten Moritz Augenstein (RSV Ellmendingen, Team Maloja Pushbikers) und sein Partner Nils Weispfennig (Oberhausen) erneut auf sich aufmerksam. Im belgischen Gent standen sie am Ende ebenfalls auf dem Treppchen mit der Nummer drei.

Die ersten beiden Tage bestanden die Wettkämpfe der Klasse U23 aus Punktefahren und Rundenrekordfahren. In den insgesamt vier Rennen konnte das badisch Duo nur wenige Punkte erkämpfen. So lagen sie am dritten Tag auf einem der hinteren Plätze.  Aber gleich im ersten Madison wurde klar, dass mehr möglich ist. Die beiden behielten immer den Überblick und auch als Weispfennig stürzte, konnte dieser kleine Rückschlag sie nicht bremsen. Augenstein und sein Partner steigerten sich von Platz zehn auf Rang sieben. 

An Tag vier drückte beim Rennen über 200 Runden die zweite deutsche Paarung Schmiedel/Malcharek ordentlich aufs Gas, um eine Verlustrunde zur Spitze wieder wettzumachen, was ihnen aber nicht gelang. In der Mitte des Rennens erkannten Augenstein und Weispfennig ihre Chance und attackierten. Nur ein Duo aus Frankreich konnte ihnen folgen. Das brachte ihnen den dritten Platz im Klassement ein. 

 Am fünften Tag wurde die Distanz auf 240 Runden (40 km) erhöht. Augenstein und Weispfennig hatten zwar eine Runde Vorsprung, die starken Konkurrenten um Rang drei hatten jedoch deutlich mehr Punkte auf ihrem Konto. Die ersten 150 Runden wurden sehr hart und mit vielen Attacken gefahren. Da in den letzten sechs Runden nochmals sechs Wertungen ausgefahren werden sollten, hielten sich die beiden jungen Deutschen erstmal zurück. Als es in die entscheidende Phase ging, gab es einen schweren Sturz, in den auch Weispfennig verwickelt wurde. Das Rennen würde abgebrochen. Augenstein und Weispfennig gingen als Dritte in den letzten Tag. 

Erneut stand ein Madison über 240 Runden auf dem Programm. Weispfennig hatte sich am Vortag einige Prellungen zugezogen und konnte nicht beschwerdefrei fahren. Aber mit viel Kampfgeist kämpfte er sich durch. Beide Fahrer mussten viele Attacken abwehren, konnten den hervorragenden dritten Rang im Endklassement verteidigen. Der Sieg ging überlegen an die Belgier Brian Boussaer/Jules Hesters, die fünf Runden Vorsprung hatten.