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Die Keltener Sterne haben auch das dritte Finalspiel gegen Wasserburg verloren. Das Team von Christian Hergenröther kann dennoch stolz auf eine gute Saison sein. 
Die Keltener Sterne haben auch das dritte Finalspiel gegen Wasserburg verloren. Das Team von Christian Hergenröther kann dennoch stolz auf eine gute Saison sein.  © Ripberger/PZ-Archiv
03.05.2017

Aus der Traum: Keltern nach Final-Niederlage Vizemeister

Der Traum vom ersten Deutschen Meistertitel ist ausgeträumt: Die Rutronik Stars Keltern haben auch das dritte Spiel der Bundesliga-Finalserie gegen den großen Favoriten TSV Wasserburg mit 85:96 verloren.

Die Kelterner starteten gut in die Partie und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Nach einer flotten Anfangsphase, stand es in Wasserburg zur Halbzeit 47:42 für den Gastgeber. Das dritte Viertel war auf beiden Seiten von Nervosität geprägt . Vor allem den Sternen unterliefen einige einfache und unnötige Ballverluste. Diese Fehler nutze Wasserburg gnadenlos aus. Der Favorit baute den Vorsprung weiter aus und ging mit einer 73:62-Führung in die letzte Viertelpause. Zu Beginn des vierten Viertels fiel dann die Entscheidung. Der Gastgeber drehte auf und ließ den Basketballerinnen aus Keltern keine Chance. Sieben Minuten vor Schluss führte Wasserburg mit 82:66. Die Gäste fanden darauf keine Antwort mehr und mussten am Ende das Spielfeld als Verlierer verlassen.

Das Team von Trainer Christian Hergenröther kann trotz der verpassten Meisterschaft stolz auf seine diesjährige Basketball-Saison sein. Die Vizemeisterschaft ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte der Sterne.

In Wasserburg wird dagegen heute ordentlich gefeiert. Das Team ist nun zum fünften Mal in Serie Deutscher Meister. Insgesamt ist es der elfte Meistertitel für die Mannschaft aus Bayern.