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Neue Strukturen bekommen die unteren Handball-Klassen bald verpasst. Schon jetzt spielen Teams aus dem Kreis Pforzheim wie die TG 88 (weiße Trikots) gegen Bruchsaler Teams wie die SG Heidelsheim/Helmsheim.  Foto: PZ-Archiv/Hennrich 

Aus sechs Handballkreisen sollen zwei Bezirke werden

Pforzheim. Dass nach der Saison auch gleich wieder vor der Saison bedeutet, unterstrich Erich Wolf als stellvertretender Kreisvorsitzender Spieltechnik bei der Arbeitstagung der Pforzheimer Handballer. Die Qualifikation für die Jugend-Verbandsspiele der neuen Runde ist schon im vollen Gange, gleichfalls die Planung der neuen Saison, die strukturelle Änderungen gerade für die Mannschaften der unteren Ligen (von Landesliga abwärts) bringen wird.

Beschlossen werden sollen die Änderungen am 1. Juni beim Verbandstag in Dossenheim. Das Verbandspräsidium schlägt nach langer Diskussion vor, ab der Saison 2020/2021 die bisherigen sechs Handballkreise in zwei Bezirken Nord (Mannheim, Heidelberg, Tauberbischofsheim) und Süd (Karlsruhe, Pforzheim und Bruchsal) aufzuteilen und zu verwalten. Die bisherigen Kreisverwaltungen werden dann aufgelöst. Für die Ligazugehörigkeit in diesen beiden Bezirken ist die Platzierung in der kommenden Spielzeit 2019/2020 maßgeblich.

Recht positiv fiel der Rückblick auf die abgelaufene Runde des Kreisvorsitzenden Thomas Dörflinger bei der Arbeitstagung der Pforzheimer Handballer aus. Nach dem Aufstieg der Männer des HC Neuenbürg in die Oberliga Baden-Württemberg ist der Handballkreis Pforzheim mit der TGS Pforzheim in der 3. Bundesliga und den beiden Oberligisten SG Pforzheim/Eutingen und dem HC Neuenbürg in den oberen Spielklassen so stark vertreten wie noch nie. Mit dem TV Ispringen (Aufsteiger in die Verbandsliga) und dem TSV Knittlingen (Aufsteiger in die Landessliga) hat es weitere Erfolgsmeldungen gegeben.

Auch wenn bei den Frauen nach dem derzeitigen Stand der Abstieg der TG 88 Pforzheim aus der 3. Liga zu befürchten ist, könne man auch im weiblichen Bereich mit der Konsolidierung bei der SG Pforzheim/Eutingen in der Badenliga sowie den Aufstiegen der TG 88 Pforzheim II (Verbandsliga) und des HC Neuenbürg (Landesliga) hoch zufrieden sein.

Erfolge auf hohem Niveau werden auch aus dem Jugendbereich vermeldet. Die männliche A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen wurde Dritter in der Südgruppe der Jugend-Bundesliga, die B-Jugend des Vereins sicherte sich die süddeutsche Meisterschaft, verbunden mit der Teilnahme an der Endrunde deutschen Jugendmeisterschaft. Hinzu kommen die Verbandsliga-Erfolge der weiblichen und männlichen B-Jugend der WSG HC Neuenbürg/TG Pforzheim und der TGS Pforzheim. Das Fazit: Mit seinen Erfolgen überrasche der „kleine“ Handballkreis Pforzheim immer wieder und werde von den Nachbarkreisen beneidet.