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Gefordert ist SG-Torhüter Mile Matijevic gegen den offensivstarken Gastgeber Zizishausen. Foto: PZ-Archiv/Becker
Gefordert ist SG-Torhüter Mile Matijevic gegen den offensivstarken Gastgeber Zizishausen. Foto: PZ-Archiv/Becker
06.12.2018

Auswärtsstarke SG Pforzheim/Eutingen bei heimstarkem TSV Zizishausen

Pforzheim. Dank fünf Siegen in Folge ist die SG Pforzheim/Eutingen in der Handball-Oberliga auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Wenn alles für die Pforzheimer läuft, haben Julian Broschwitz und seine Mitstreiter jetzt zum Abschluss der Vorrunde sogar die Chance auf die Halbzeitmeisterschaft.

Solche Rechenspiele interessieren SG-Coach Alexander Lipps aber nicht, denn er denkt – auch im Hinblick auf die personellen Probleme – derzeit nur von Spiel zu Spiel. Deshalb ist die Begegnung beim TSV Zizishausen am Sonntagabend für ihn und seine Mannen das derzeit wichtigste Spiel.

Der TSV Zizishausen ist für Lipps und seine Eutinger eine unbekannte Größe. Man weiß lediglich, dass die Mannen aus dem Nürtinger Stadtteil in die Riege der kampfstarken und deshalb unbequemen württembergischen Aufsteiger einzureihen sind. Studiert man die Spielprotokolle, dann fällt auf, dass die herausragenden Torschützen bei den Nürtingern ständig wechseln und das Team schon deshalb schwer auszurechnen ist. Die Qualität des Angriffs ist bei durchschnittlich 30 Treffern extrem hoch, das gilt aber auch für die 404 Gegentore in bislang 13 Spielen. In eigener Halle hat Zizishausen bislang lediglich gegen die HSG Konstanz II verloren. Spitzenreiter Blaustein knöpfte man einen Punkt ab.

Es kann also eine enge Partie werden. Aber solche Spiele sind für die Pforzheimer inzwischen ja Alltag. Weil sich an der schwierigen personellen Lage wenig geändert hat, wird man wieder zusammenrücken und alles versuchen, um die blütenweiße Auswärtsweste und die augenblickliche Siegesserie zu verteidigen. Hierzu wäre hilfreich, wenn Leistungsträger wie Julian Broschwitz, Manuel Mönch und Mile Matijevic an ihr Leistungslimit kommen und die Mannschaft einmal mehr als geschlossene und kämpferische Einheit auftritt.