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© Hennrich/PZ-Archiv
24.09.2016

Auszeit bringt die Wende: TGS Pforzheim besiegt VfL Pfullendorf mit 31:27

Nach einem nach 20 Minuten konzentriert herausgespielten und letztlich ungefährdeten 31:27-Sieg feierte die TGS Pforzheim am Samstag beim VfL Pfullingen einen erwarteten Auswärtserfolg, der das Team der Rotweißen in der Tabelle der 3. Handball-Liga auf Platz 4 weiter Höhenluft schnuppern lässt. Aber erst eine Auszeit von Trainer Andrej Klimovets brachte in der ersten Hälfte die Wende, nachdem die Pfullinger in der 19. Minute schon 12:8 führten.

Bis dahin lief nicht viel bei der TGS. Zuletzt hatten die Pforzheimer immer etwas Anlaufschwierigkeiten. Auch Pfullingen konnte schalten und walten und eigene Tore fielen für die TGS nur über die Rückraumschützen. Die heftige Ansprache in der Auszeit und die ein oder andere deutlich vermittelte taktische Variante schienen Wunder zu bewirken. Die TGS warf sechs Tore in Folge zum 14:12 und zog bis zur Halbzeit auf 18:14 davon. Nun fielen auch die Tore vom Kreis oder den Außenpositionen aus.

Das lag auch am Einsatz von Evgeni Prasolov, mit dem plötzlich die Abwehr stabiler und der Sturm variantenreicher wurde. In der zweiten Hälfte waren die Pforzheimer dann bis auf 27:20 davongezogen. Bis zum Abpfiff beim Endstand von 31:27 ließen die Rotweißen nichts mehr anbrennen und hielten den VfL souverän auf Abstand.

Die Tore für die TGS Pforzheim erzielten: Marco Kikillus (7/1), Evgeni Prasolov (6), Nils Boschen (5), Florian Taafel (5/1), Hagen Körner (3), Martin Kienzle (3), Florian Rost (1), Filip Prsa (1)