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Trainer Markus Kauczinski wird den Karlsruher SC nach der laufenden Saison verlassen. Foto: Stefan Puchner
Trainer Markus Kauczinski wird den Karlsruher SC nach der laufenden Saison verlassen. Foto: Stefan Puchner
16.10.2015

Autoritätsverlust? KSC-Coach: „Sind nicht der 1. FC Kauczinski“

Karlsruhe. Eine Woche nach Bekanntwerden seines Ausstiegs beim Karlsruher SC zum Saisonende hat Trainer Markus Kauczinski Zweifeln an seiner künftigen Führungsstärke widersprochen.

„Die Spieler spielen ja nicht für mich. Wir sind doch nicht der 1. FC Kauczinski“, sagte der 45-Jährige gestern vor dem Spiel beim TSV 1860 München. „Die spielen für sich und für den KSC, ihr Team. Ich bin der, der überprüft, wer gerade wo steht und das Ganze eventuell leitet.“

Kauczinski sieht sich nach der Ankündigung, seinen Vertrag auslaufen zu lassen, keineswegs als „lame duck“ auf dem Trainerstuhl. „Wer Leistung bringt und sich den Arsch aufreißt, der hat gute Chancen zu spielen. Und wer das nicht macht, hat sowieso keine Chance. Egal ob ich noch einen Tag hier oder ein Jahr hier bin“, versicherte er.

Bei den Münchner Löwen am Montag (20.15 Uhr/Sport1) wird Kauczinski allerdings kaum die Qual der Wahl haben. Nach dem Aus von Innenverteidiger Manuel Gulde (Oberschenkelverletzung) wird KSC-Urgestein Martin Stoll neben Jan Mauerberger in die Anfangself rücken. Der Einsatz von Kapitän Dirk Orlishausen nach einer Meniskusquetschung ist noch fraglich.