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Eldin Hadzic (rechts) – hier beim Erstrundenspiel in Langensteinbach –will mit dem 1. CfR Pforzheim ins Achtelfinale des badischen Pokalwettbewerbes stürmen.  PZ-Archiv/Becker
Eldin Hadzic (rechts) – hier beim Erstrundenspiel in Langensteinbach –will mit dem 1. CfR Pforzheim ins Achtelfinale des badischen Pokalwettbewerbes stürmen. PZ-Archiv/Becker
03.08.2017

BFV-Pokal: Dritte Runde hält für Pforzheimer Clubs Herausforderungen parat

Der Preis ist heiß: Mit vier Mannschaften ist der Fußballkreis Pforzheim noch in der 3. Runde des badischen Pokals vertreten – und allen vier Mannschaft winkt, ein attraktives Spiel, falls man das Achtelfinale erreicht.

Entsprechend motiviert gehen der FC Nöttingen, der 1. CfR Pforzheim (beide Oberliga), der TuS Bilfingen (Verbandsliga) und der FV Niefern (Landesliga) in ihre Spiele am Sonntag.

Dem CfR, der im Pokal in Langensteinbach (2:0) und Neuthard (1:0) ohne Gegentor blieb, winkt im Achtelfinale ein Heimspiel und ein großer Zahltag – gegen den Ligakonkurrenten SV Spielberg. Dazu aber müssen die Pforzheimer zunächst die Aufgabe beim Verbandsligisten FC Friedrichstal, wo es ein Wiedersehen mit Bogdan Cristescu gibt, schadlos überstehen. Der Abwehrspieler ist ja besonders bei Standardsituationen für seine Kopfballstärke bekannt. Daran wird Pforzheims Trainer Adis Herceg seine Spieler noch einmal erinnern. Und er wird sie vor FCC-Angreifer Patrick Rödling warnen, der seine Chancen konsequent nutzt. Hinzu kommt, dass der CfR nicht in Bestbesetzung antreten kann. Robert Stark, Julian Grupp, Joao Tardelli, Tim Schwaiber und Raphael App fallen aus oder sind angeschlagen.

Die womöglich höchste Hürde wartet auf die Bilfinger, die beim Verbandsliga-Rivalen, amtierenden Vizemeister und großen Meisterschaftsfavoriten Fortuna Heddesheim ranmüssen. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt TuS-Trainer Dejan Svjetlanovic. Um die Motivation macht er sich keine Sorgen. Im Achtelfinale könnte es ein Heimspiel gegen Regionallisist SV Waldhof Mannheim geben: „Das wissen die Jungs, das spornt sie an.“

Dem Landesligisten Niefern winkt im Achtelfinale ein Heimspiel gegen den FC Nöttingen – dort spielt Niklas, der Sohn von FVN-Trainer Norbert Kolbe. Doch so weit will Nieferns Coach noch nicht denken: „Darüber machen wir uns Gedanken, wenn es so weit ist“, sagt Norbert Kolbe. Gegner Weingarten tat sich zwar in Runde eins beim A-Ligisten Alemannia Wilferdingen schwer, warf dafür in Runde zwei den großen Landesliga-Favoriten Heidelsheim aus dem Rennen. „Das ist schon eine Hausnummer“, sagt Kolbe. Beide Male siegten die Weingartner im Elfmeterschießen. Doch auch die Nieferner, die durch Urlaub und Verletzungen etwas dezimiert sind, haben mit dem Sieg gegen Verbandsligist Kirrlach in dieser Saison bereits ihre Pokalstärke unter Beweis gestellt.