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Mit einem Doppelschlag in der Verlängerung entschied Nöttingens Reinhard Schenker (links) die Partie in Lauda. Foto: Herrmann
Mit einem Doppelschlag in der Verlängerung entschied Nöttingens Reinhard Schenker (links) die Partie in Lauda. Foto: Herrmann
24.04.2013

BFV-Pokal: Nöttingen schlägt Lauda und erwartet KSC

Der FC Nöttingen hat seinen Ruf als Pokalmannschaft bestätigt. Im Halbfinale beim Landesligisten FV Lauda musste der Oberligist zwar härter kämpfen und arbeiten, als gedacht, am Ende stand aber ein 3:1 (1:1, 1:0)-Sieg nach Verlängerung, der vierte Einzug in Folge ins Finale des badischen Pokals und die große Chance auf den erneuten Einzug in den DFB-Pokal. Im badischen Finale geht es am 15. Mai gegen den Karlsruher SC, der sein Halbfinale in Walldorf 2:0 gewann.

Wird der KSC in der 3. Liga mindestens Vierter, zieht Nöttingen auch im Falle einer Endspiel-Niederlage in den DFB-Pokal ein. Und im Augenblick sieht es so aus, als könnte der KSC locker in die Top-4 einziehen.

In Lauda machten sich die Nöttinger das Leben unnötig schwer. Der Oberligist war zwar über weite Strecken tonangebend, doch mehr als das 1:0 durch Timo Brenner (28.) sprang zunächst nicht heraus. Dass der FCN nicht das 2:0 nachlegte, rächte sich in der 82. Minute, als Stephan Braun aus dem Gewühl heraus für Lauda zum Ausgleich traf. Erst in der Verlängerung trat der FC Nöttingen so dominant auf, wie man das von Anfang an erwartet hatte. Und Reinhard Schenker machte mit einem Doppelschlag (100. Minute Elfmeter, 102. Freistoß) alles klar.

Die tapfer mitspielenden Gastgeber hatten die erste Chance, als Nicolai Wöppel mit einem Heber an FCN-Keeper Sascha Rausch scheiterte (6.). Danach dominierte Nöttingen, Brenners abgefälschter 20-Meter-Schuss war das 1:0 (28.). Der eingewechselte Leo Neziraj scheiterte in der 61. Minute mit einer Riesenchance freistehend am starken FV-Torhüter Lukas Himmel. Die Strafe folgte, als Lauda noch der Ausgleich glückte.

In der Verlängerung dann endlich auch bissige Nöttinger Spieler. Als Leutrim Neziraj in der 100. Minute im Strafraum umgerissen wurde, gab es Elfmeter und die Gelb-Rote Karte für Gegenspieler Dominik Gerberich. Reinhard Schenker nutzte den Strafstoß entschlossen und machte nur zwei Minuten später mit einem 18-Meter-Freistoß in den Winkel alles klar. Die ausgelassene Freude über den Finaleinzug konnten auch die Tumulte in der Schlussminute nicht trüben, als zunächst Laudas Kevin Röckert für ein grobes Foul Rot sah, und der gefoulte Reinhard Schenker Gelb-Rot, weil er sich mit Zuschauern anlegte.

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