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Pascal Sachs erzielt das 5:11 gegen Ludwigshafen. Es war am Ende nur Ergebniskosmetik. Foto: J. Keller
Pascal Sachs erzielt das 5:11 gegen Ludwigshafen. Es war am Ende nur Ergebniskosmetik. Foto: J. Keller
22.05.2017

BSC Pforzheim verabschiedet sich mit Pleite vom Heimpublikum

Mit einer weiteren Pleite haben die Zweitliga-Wasserballer des 1. BSC Pforzheim ihre ohnehin schwache Heimspielbilanz beendet. Am Samstagabend verlor das Team von Spielertrainer Kevin Schneider nach zwei desaströsen Spielabschnitten mit 6:11 (2:3, 1:4, 0:4, 3:0) gegen den WSV Vorwärts Ludwigshafen.

Nachdem sich das erste Viertel noch ausgeglichen gestaltete und die Hausherren mit nur einem Treffer zurücklagen, ahnte man noch nicht, wie deutlich die Partie ausgehen würde. Denn die folgenden beiden Viertel zerstörten den Traum von einem Sieg im letzten Heimspiel schnell: ganze 13 Minuten lang erzielten die Pforzheimer keinen Treffer, erst im letzten Spielabschnitt gelang ihnen wieder ein Treffer. „Wir waren allesamt im Abschluss sehr, sehr unglücklich, Ludwigshafen hat sehr viele Schüsse geblockt. Alle Schüsse, die wir geblockt haben, sind dann im hohen Bogen unhaltbar in das Tor gefallen“, ärgerte sich Schneider nach der Partie.

Da half auch die Ergebniskosmetik wenig, am Ende schonten die Gäste ihre Kräfte und gewannen dennoch deutlich und verdient. „Auf Deutsch gesagt: Wir hatten alle die Scheiße an den Fingern kleben“, resümierte der Übungsleiter sichtlich genervt. „Schade, dass uns das ausgerechnet beim letzten Heimspiel passiert. Trotzdem ein großes Kompliment und Dankeschön an die Fans, die uns über die gesamte Spielzeit großartig unterstützt haben.“

Insgesamt sieht die Heimbilanz des BSC im Vergleich zu den vergangenen Jahren weniger gut aus. In zehn Spielen gelangen den Pforzheimern drei Siege und zwei Unentschieden, von 20 möglichen Punkten wurden nur acht geholt. Die bekannte Auswärtsschwäche (bisher nur fünf Zähler) kann aber noch mit den beiden kommenden Partien in Ludwigsburg und München ausgebessert werden.

1. BSC Pforzheim: Uhlig – Bohnenberger, Unsöld, Wottschel (1 Tor), T. Busmann, M. Schneider (1), K. Schneider, J. Busmann, Bornbaum, Völkle, Sachs (3), Harnos, Marin