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Wurfgewaltig, aber glücklos: BSC-Spielertrainer Kevin Schneider. Foto: Ripberger
Wurfgewaltig, aber glücklos: BSC-Spielertrainer Kevin Schneider. Foto: Ripberger
31.01.2017

BSC-Wasserballer verlieren denkbar knapp in Fulda

Fulda/Pforzheim. Mit einer Niederlage konnte man zum Auftakt ins neue Kalenderjahr beim Erstliga-Absteiger aus Fulda rechnen. Dass es allerdings ein so knappes Spiel wurde, damit haben wohl die Wenigsten gerechnet. Am Samstagabend zeigten die Zweitliga-Wasserballer von Trainer Kevin Schneider eine beachtliche Leistung beim 8:12 (1:0, 6:3, 2:3, 2:3).

Die Pforzheimer mussten ohne Marcel Schneider, Martin Unsöld und Centerspieler Jon Busmann auskommen. Der jüngere Bruder Tom Busmann durfte hingegen für die erste Mannschaft debütieren. „Er hat sich gut präsentiert und auf sich aufmerksam gemacht“, honorierte sein Trainer die Leistung des noch 15-jährigen Nachwuchstalents Die hessischen Gastgeber kamen natürlich über viel Bewegung, was zu häufigen Hinausstellungen der Pforzheimer Spieler führte. Dennoch hatte Schneider die Chance auf einen Punktgewinn gewittert. „Mit großem Kampf konnten wir mithalten und das Spiel zumindest bis zur Halbzeit offen gestalten. Klar hatten wir auch ein wenig Glück beim ein oder anderen Pfostentreffer der Fuldaer. Mit den vielen Ausfällen kamen wir gegen Ende des Spiels einfach an unsere Leistungsgrenze“, analysierte der 26-Jährige.

Doch Zeit zum Nachtrauern der verpatzten Chance bleibt nicht, am Wochenende stehen gleich zwei Heimspiele auf dem Plan der Badener. „Wir wollen uns am Samstag gegen München für die Revanche am Sonntag gegen Fulda einspielen und gerne vier Punkte sammeln. Möglich ist es“, gibt sich Schneider kämpferisch.

BSC I: Uhlig – Bohnenberger 2, Wottschel, T. Busmann, Höckele 2, K. Schneider, T. Hammel, Bornbaum, Völkle, Sachs 2, Harnos, Marin 2.