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17.05.2016

BSC-Wasserballer zeigen Nerven: Niederlage in Ludwigsburg

Die Revanche ist ihnen nicht geglückt: Die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim haben auch in der zweiten Liga bei den Schwaben aus Ludwigsburg den Kürzeren gezogen. Wie schon im Pokal vor zwei Monaten verloren die Spieler von Trainer Kevin Schneider mit 9:13 (3:2, 2:4, 2:3, 2:4).

Die Partie war von vielen Zeitstrafen geprägt, insgesamt 27 Hinausstellungen wurden von den Schiedsrichtern geahndet. Die Gäste aus der Goldstadt zeigten bei ihren 13 Überzahlspielen jedoch wieder Nerven, lediglich drei Tore konnten sie dabei erzielen. „In einem Spiel mit so vielen Zeitstrafen wäre es von Vorteil gewesen, die Möglichkeiten in der Überzahl besser auszunutzen“, sagte Spielertrainer Kevin Schneider nach der Partie. Insgesamt war die Partie recht ausgeglichen, doch die Gastgeber nutzten ihr Überzahlspiel konsequenter aus und entschieden das Spiel so zu ihren Gunsten.

In drei Wochen empfangen die Pforzheimer in ihrem vorletzten Heimspiel der Saison die Wasserballer des Frankfurter SC. Fehlen wird den Badenern auf jeden Fall Kapitän Stefan Bohnenberger, der in Ludwigsburg kurz vor Spielende seinen Gegner getreten haben soll und daraufhin die Rote Karte sah. „Der Ausfall von Ferdi tut im Hinblick auf das wichtige Spiel gegen Frankfurt natürlich weh, aber wir haben jetzt noch drei Wochen Zeit, um uns darauf einzustellen.“

Der BSC belegt derzeit mit 6:20 Punkten den drittletzten Tabellenplatz (7.). Frankfurt ist Achter mit 7:17 Punkten.

Für den BSC spielten: Uhlig – Bohnenberger 2/Rote Karte 30. Minute, Pilasch 1, R. Müller, Höckele, Bornbaum, K. Schneider, Busmann, Wottschel, Völkle, Sachs 4, Harnos 1, Marin 1.

U17 gibt sich keine Blöße

Die Jugendmannschaft des BSC in der Altersklasse U 17 hat am Samstagabend ihren nächsten deutlichen Sieg in der Baden-Württemberg-Runde gefeiert. Beim stark ersatzgeschwächten SV Ludwigsburg gewann das Team von Aushilfsbetreuer Dominik Müller standesgemäß mit 28:3, nachdem es die komplette zweite Halbzeit in Überzahl spielen durfte.