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Auszeichnung in Hannover: Rainer Koch (rechts), Bibiana Steinhaus und Helmut Sandrock ehren Carlo Catalano (Zweiter von links) und Christian Groß.
Auszeichnung in Hannover: Rainer Koch (rechts), Bibiana Steinhaus und Helmut Sandrock ehren Carlo Catalano (Zweiter von links) und Christian Groß.
20.11.2015

Badischer Fußball-Verband räumt bei Fair-Play-Preisen ab

Hannover. Große Freude beim Badischen Fußballverband (BFV): Carlo Catalano (FK Bosna Mannheim), Schiedsrichter Christan Groß und der ehemalige KSC-Profi Reinhold Yabo erhielten in Hannover die Fair-Play-Medaille 2014/15 des Deutschen Fußball-Bundes.

„Den Nachmittag in Hannover werde ich so schnell nicht vergessen“, sagte Carlo Catalano. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.“ Sein Klub FK Bosna Mannheim kämpfte am 30. Mai um den Klassenverbleib in der Kreisklasse A2 gegen den SV Enosis Mannheim. In der 38. Spielminute sorgte der Fußballer beim Spielstand von 1:0 für sein Team dafür, dass Schiedsrichter Christian Groß eine Elfmeterentscheidung nach einem vermeintlichen Foul zurücknahm. Von seinen Mitspielern erntete er Unverständnis, blieb aber standhaft. Schiedsrichter Christian Groß trug dann maßgeblich dazu bei, dass die Situation nicht eskalierte. Am Ende gewann der FK Bosna Mannheim 4:1.

Für sein FairPlay war der Mannheimer Fußballer bereits vom BFV ausgezeichnet worden. Nun kam im Varieté Theater Hannover die Fair-Play-Medaille des DFB hinzu, übergeben von Generalsekretär Helmut Sandrock, Vizepräsident Rainer Koch und Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus. „Die Werte Ehrlichkeit und Fair Play sind mir auf und abseits des Fußballplatzes sehr wichtig“, so Catalano.

Reinhold Yabo (ehemals Karlsruher SC) erhielt die Fair-Play-Medaille, weil er im Relegationsspiel gegen den Hamburger SV trotz eines klaren Foulspiels nicht zu Boden gegangen war, sondern den Torabschluss suchte. Helmut Sickmüller aus Wurmberg, Fair-Play-Beauftragter des BFV, gratulierte den Preisträgern persönlich: „Es freut mich, dass das Verhalten und der Einsatz für Fair Play auch von höchster Stelle Anerkennung fand.“