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Stark waren die Leistungen von Marius-Alexei Balan und Khrystyna Moshenska bei der WM auf dem Tanzparkett. Bei der Siegerehrung blieb dem Paar aus Pforzheim dann aber nur der Platz auf dem Treppchen mit der Nummer drei.
Stark waren die Leistungen von Marius-Alexei Balan und Khrystyna Moshenska bei der WM auf dem Tanzparkett. Bei der Siegerehrung blieb dem Paar aus Pforzheim dann aber nur der Platz auf dem Treppchen mit der Nummer drei.
Stark waren die Leistungen von Marius-Alexei Balan und Khrystyna Moshenska bei der WM auf dem Tanzparkett. Bei der Siegerehrung blieb dem Paar aus Pforzheim dann aber nur der Platz auf dem Treppchen mit der Nummer drei.
Stark waren die Leistungen von Marius-Alexei Balan und Khrystyna Moshenska bei der WM auf dem Tanzparkett. Bei der Siegerehrung blieb dem Paar aus Pforzheim dann aber nur der Platz auf dem Treppchen mit der Nummer drei.
22.11.2015

Balan/Moshenska vom Schwarz-Weiß-Club bei der Latein-WM in Wien Dritte

Es hat sich wieder einmal bewahrheitet: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Da hatte man aus Pforzheimer Sicht in Wien bei der Weltmeisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen der Amateure einen Zweikampf zwischen Armen Tsaturyan/Svetlana Gudyno, den Weltranglistenersten und amtierenden Europameistern aus Russland, und Marius-Alexei Balan/Khrystyna Moshenska, dem Spitzenpaar des Schwarz-Weiß-Clubs (SWC) erwartet.

Doch dann standen Gabriele Goffredo/Anna Matus aus Moldawien ganz oben auf dem Treppchen. Die Gewinner des Goldstadtpokals der Stadt Pforzheim 2013 waren zunächst nicht auf der Meldeliste zu finden. Ein Verwirrspiel? Für Balan/Moshenska blieb am Ende „nur“ Bronze. Timur und Nina Bezzubova (ebenfalls SWC) belegten im WM-Finale den fünften Platz vor Yury Simachev/Anastasia Klokotova (Russland).

Am Ende war SWC-Präsident Bernd Rossnagel trotz WM-Bronze nicht glücklich: „Unsere beiden Paare haben ein herausragendes Turnier getanzt, Timur und Nina sogar ihr Bestes!“ Doch es sei von den Wertungsrichtern nicht belohnt worden. Vor allem den großen Abstand zwischen Marius und Khrysthina zu den Weltmeistern fand Rossnagel „bizarr“.

98 Paaren aus 51 Nationen waren bei der WM im Multiversum von Wien-Schwechat am Start. Im Finale, das gegen Mitternacht ausgetragen wurde, tobten die fast 3000 Zuschauer in der ausverkauften Halle, denn alle Paare zeigten fantastische Leistungen. Sehr zur Freude des deutschen Fanblocks – auch ein Bus aus Pforzheim war mit SWC-Anhängern in die österreichische Hauptstadt gekommen – begannen die deutschen Meister Balan/Moshenska stark und lagen nach Samba, Cha Cha Cha und Rumba auf Silberkurs. In Paso doble und Jive wurden sie von den Tsaturyan/Gudyno aber abgefangen. Am Ende mussten sich Marius und Krhystina knapp geschlagen mit Rang drei zufrieden geben – weniger als ein halber Punkt fehlte zur Rang zwei. Damit hatte sich auch Khrystynas Hoffnung zerschlagen, zum vierten Mal hintereinander den WM-Titel zu gewonnen, den sie sich zuvor dreimal mit Nino Langella für Italien gesichert hatte. Erst seit Dezember vergangenen Jahres steht das SWC-Paar gemeinsam auf dem Parkett. Zuvor hatten Balan/Bezzubova eine erfolgreiche Tanzverbindung mit jeweils vierten Plätzen bei der EM und WM 2014 gebildet.

Platz fünf für zweites SWC-Paar

Timur Imamentdinov/Nina Bezzubova, auch erst ein knappes Jahr gemeinsam am Start, tanzten ebenfalls ein tolles Turnier und steigerten sich ständig. Sie wechselten mit ihren Dauerrivalen Charles-Guillaume Schmitt/Elena Salikhova aus Frankreich im Finale stets die Plätze vier und fünf, mussten sich am Ende schließlich mit Platz fünf zufrieden geben.

Mit der Benotung war auch Ralf Müller, ehemaliger Latein-Weltmeister für den Schwarz-Weiß-Club, nicht einverstanden. Die Bewertung der Pforzheimer Paare nannte er „fast schon skandalös“, denn „aus meiner Sicht gehörte Marius und Khrysthyna der erste Platz, zumindest der zweite hinter den russisschen Weltranglistenersten. Zudem hätten Timur und Nina sogar Bronze noch vor den neuen Weltmeistern verdient gehabt. Aber so ist dies manchmal im Tanzsport.“

Einen Pforzheimer Erfolg gab es im Multiversum von Schwechat dann aber doch noch. Das Turnier der Rising Star Latein gewqannen Arthur Ankerstein und Georgiana Barbu vom Schwarz-Weiß-Club. Nach fünf Runden präsentierten sie sich im Finale in Bestform. Der Lohn war der Sieg in vier Tänzen, in der Rumba wurden sie ganz knapp auf Platz zwei gewertet.